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| 15. JAHRGANG - AUSGABE VOM 18. JUNI 2013 | NACHRICHTEN | WETTER | TRAVEL | WEB | INSERATE |
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PROTESTE WEGEN VERBOT VON FLEISCH UND GEFLÜGE Grenzmarkt- Streik in Pedernales, Jimaní, Elias Piña und Dajabon![]() Dajabon: Am Grenzmarkt in Dajabon kam es am Freitag zu kriegsähnlichen Zuständen. Haitianische Militärs haben den Kaufleuten aus Haiti Eier und Geflügel abgenommen, die Eier vernichtet, Hühner getötet und in den Rio Masacre geworfen. Wütende Händler hielt man mit Warnschüssen unter Kontrolle. Mehr als 14 Vereinigungen der Kaufleute der Grenzmärkte Haiti/Dominikanische Republik haben am Montag einen Streik ausgerufen. Ab 6 Uhr morgens wird gestreikt, der Handel zwischen den beiden Ländern blockiert, so informierte Freddy Morillo, Sprecher der Vereinigungen. Der Streik betrifft die großen Märkte in Pedernales, Jimaní, Elias Piña und Dajabon. AM Streik hält man fest, wenn auch mehrere Abgeordnete die Plätze besucht haben und den Kaufleuten versicherten ihre Position zu unterstützen. In der Dominikanischen Republik erwartet man eine Delegation aus Haiti. Die Funktionäre des Nachbarlandes wollen diverse Geflügelfarmen aufsuchen um sich zu versichern ob dominikanische Geflügelzüchter die internationalen Regeln zur Haltung und Aufzucht einhalten. Ebenfalls soll die Qualität der Produkte bewertet werden die für den Export nach Haiti bestimmt sind. (fj) DROGENRING GESPRENGT Spaniens Drogenpolizei verhaftet 35 Dealer aus Kolumbien und Dominikanischer Republik![]() Valencia, Spanien: Bei einer Aktion der spanischen Polizei in Pamplona und Valencia wurden 35 Personen die einem Drogenring angehörten verhaftet. Die Mehrheit der inhaftierten Drogendealer kam aus Kolumbien und der Dominikanischen Republik. Die Gruppe hatte versucht ein neues Vertriebsnetz in Spanien aufzubauen, das Kokain stammte aus den Wäldern Kolumbiens. Bei der Razzia stellte die Polizei 7kg Kokain sicher sowie weitere Substanzen (Lidocain und Phenacetin) welche als Ersatzstoffe dienten. Über sogenannte „Mulas“ (Maulesel – der Name für Drogenkuriere) wurde das Rauschgift in Geheimfächern von Gepäckstücken geschmuggelt. Die Kuriere reisten von Spanien aus nach Kolumbien, bekamen dort die Drogen und flogen dann zurück nach Europa. Im Zuge der Nachforschungen ergriff die Polizei einen Mula der in seinem Koffer 5 Pakete Kaffee mit sich führte, statt Kaffee enthielten die Verpackungen allerdings 2.600 Gramm Kokain. Die Ermittlungen begannen bereits Anfang des Jahres 2012, In dieser Zeit wurde auch ein Labor ausgehoben wo 600 Gramm Kokain und Substanzen zur Herstellung von falschem Kokain sichergestellt wurden. Schon im vergangenen Jahr konnte ein Teil des Drogenringes verhaftet werden der sich auf den Direktvertrieb des Rauschgiftes spezialisiert hatte. Die Gruppe arbeitete in zwei Abteilungen. Eine kümmerte sich um den Vertrieb der Drogen in Spanien und eine andere war mit dem Schmuggel beauftragt. (fj) MAN ZAHLT NICHT NUR FÜR DAS "VERGNÜ Dominikanische Stundenhotels – häufig mit versteckten Kameras ausgerüstet![]() Santo Domingo: Es gab schon vor Monaten einen groß angelegten Ring von Erpressern. In einer Cabaña (Stundenhotel) hatten Kriminelle versteckte Kameras installiert, filmten die Besucher der romantischen Zimmer. Anschließend wurden die vielversprechenden Opfer erpresst. Man arbeitete international, das Geld musste per Western Union ins Ausland überwiesen werden. Nachdem mehrere Opfer Anzeige erstatteten (noch mehr Opfer jedoch schwiegen, denn die weibliche Begleitung war ja nicht die Ehefrau) wurde die Polizei aktiv und sprengte den Erpresserring. Nun hat dieses Beispiel offensichtlich Schule gemacht. In „Telenoticias“ informierte Ing. Hiddekel Morrison darüber dass in der Dominikanischen Republik die „Cabañas“ gern von kriminellen Personen genutzt werden um mit kleinen Mikrokameras die Hotelbesucher zu filmen. Die Kameras sind installiert in Klimaanlagen, Rauchmeldern, Ankleideschränken und anderen Verstecken. So haben die „heimlichen Beobachter“ verschiedene Blickwinkel und bekommen nahezu alles mit was in den intimen Zimmern geschieht. Das Material wird anschließend auf pornografischen Seiten im Internet verbreitet oder für Erpressungen benutzt. Hier der Link zu der TV-Nachricht: (Link in das Browserfenster kopieren) http://www.youtube.com/watch?v=6bz35TToIvk&feature=player_embedded (Anmerkung der Redaktion: Uns liegen Infos vor dass ein holländischer Hotelbetreiber und ein Deutscher in Boca Chica einen Escortservice betreiben, die Kunden werden ebenfalls in Hotels geführt wo Kameras installiert wurden um die Kunden anschließend zu erpressen.) Foto: Archiv (fj) +++ REPORTAGEN +++ LESERSTORYS +++ KOMMENTARE +++
Reportagen & Kommentare UMWELT- UND NATURSCHUTZ Ein traurig schöne Insel...Eigentlich hätte die DomRep alle Voraussetzungen für ein wahres Naturparadies, aber unter den politischen und wirtschaftlichen Gegebenheiten geht man mit diesem wertvollen Gut äußerst sträflich um. (...weiterlesen nur für Abonennten) FEHLKALKULATIONEN MACHEN DIE METRO ZUM LUXUSZUGMETRO - der Kindheitstraum eines Präsidenten oder der Albtraum des VolkesAls Ex-Präsident Dr. Leonel Fernández im Jahre 2008 das Projekt "METRO" ankündigte, begannen bereits die ersten Diskussionen. Die Einen, vor allem das damalige Staatsoberhaupt selbst, sahen in der Untergrundbahn eine Verkehrspolitik mit Weitsicht - vor allem um Santo Domingo vor einem "Verkehrsinfarkt" zu bewahren. Nicht ohne Stolz verwies Fernández bei jeder Gelegenheit darauf, dass die Dominikanische Republik der einzige Staat der Karibik sei, der über eine derartiges Nahverkehrssystem verfüge - Santo Domingo als "Metropole". (...weiterlesen nur für Abonennten)DIE FOLGEN STEIGENDER KRIMINALITÄT Schweiz aktualisiert ihre Reisewarnungen für die DomRepDie Folgen hoher Kriminalität in der DomRep führen zu immer weiteren Reisewarnungen. Aktuell hat die Schweizer Eidgenossenschaft "EDA" ihre Reisehinweise für die Dominikanische Republik überarbeitet und ihre und Warnungen vor Gefahren im Land entsprechend aktualisiert. (...weiterlesen nur für Abonennten)JUSTIZ LÄSST GESTÄNDIGER MÖRDER LAUFEN Wird das dominikanische Recht durch die Parteifarbe definiert?Man möchte es sich nicht vorstellen: jemand aus der Familie wird wegen einer Nichtigkeit umgebracht. Oder etwas deutlicher: weil er der falschen Partei angehörte. Was würde man wollen? Die Einen sicherlich rufen nach dem Kopf des Mörders. Andere würden sich schon mit dem Recht zufrieden geben wenn man den Mörder ergreift und seiner gerechten (?) Haftstrafe zuführt. Mord mit Hinrichtung zu bestrafen ist weltweit umstritten, solange niemand selbst betroffen ist lässt sich Humanität einfach predigen. Doch wie fühlt man sich, wenn die Justiz den Mörder einfach wieder frei lässt, nach nur einem Jahr Haftstrafe? Gibt es nicht? Doch, in der Dominikanischen Republik ist Vieles möglich, vor allem wenn man die richtige Parteifarbe gewählt hat! (...weiterlesen nur für Abonennten) |
Santo Domingo Hitzewelle kommt - "que calor!"ONAMET, das Nationale Büro für Meteorologie kündigt eine Hitzewelle in der Dominikanischen Republik an. Die Temperaturen bleiben weiterhin hoch oder steigen, südöstliche Winde sind hierfür verantwortlich. Diese Winde führen auch einige Wolkenfelder mit sich die dann für Platzregen und Gewitter sorgen werden, teils begleitet von stark böigen Winden. Diese Wetterlage gilt vor allem in den Regionen Nordosten, Südosten und der Zentralen Gebirgskette für die kommenden 24-48 Stunden. In der Hauptstadt Santo Domingo liegen die nächtlichen Tiefsttemperaturen bei 22-24 Grad Celsius, am Tage klettert das Thermometer auf 30-32 Grad Celsius. Nationaler Distrikt Vakeró vor der Pleite?Der Künstler Vakeró (Manuela Varet Marte) ist offensichtlich in einer schwierigen Finanzsituation. Ein Gerichtstermin wurde verschoben, er wurde ja (wir berichteten) von seiner Ex-Gefährtin Martha Heredia wegen „häuslicher Gewalt“ angezeigt. Richterin Gissel Soto ordnete einen neuen Termin an damit der Sänger seine Finanzprobleme regeln kann. Zur Zeit befindet er sich gegen Kaution auf freiem Fuß, doch die Leistung seines Anwaltes konnte der Star nun nicht bezahlen. Einen Pflichtverteidiger lehnte er ab und bat um Terminverschiebung damit er sich mit seinem Anwalt einigen könne. Bani Drogenkurier war 70 Jahre altFür Leon Marchena (70 Jahre) war es sicher eine gute Aufbesserung zum Lebensunterhalt, seine Tätigkeit als Drogenbote im Mikroverkehr. Doch die Agenten der DNCD (Dominikanische Drogenkontrollbehörde) wurden stutzig, durchsuchten die Taschen des alten Mannes und fanden insgesamt 27 Portionsbeutel mit (vermutlichem) Kokain. Das weiße Pulver wird noch im Nationalen Institut für Gerichtswissenschaften untersucht. Drogenverkäufer nutzen gern Personen die unscheinbar wirken. Schwanger Frauen, Kinder und wie man nun sieht, auch gern alte Menschen. Marchena wurde im Bezirk Palmarajo von Bani aufgegriffen. PERSONALITY
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