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15. JAHRGANG - AUSGABE VOM 18. JUNI 2013 NACHRICHTEN  |   WETTER  |   TRAVEL  |   WEB  |   INSERATE
 
KURZNACHRICHTEN
 

3 tote Kinder im Kofferraum

 
San Cristobal: Grau­si­ger Fund in San Cris­to­bal. Drei Kin­der (zwei Brü­der im Al­ter von 2 und 4 Jah­ren und ein Vet­ter im Al­ter von 3 Jah­ren) wur­den tot im Kof­fer­raum ei­nes PKW ge­fun­den der im Sek­tor Vil­la Funda­cion na­he ei­ner Werkstatt ge­parkt war. Die Brü­der Luis Amau­ris und Yo­hansen wa­ren Kin­der von Ca­ro­li­na Galán Re­yes (22) und Ri­ner das Kind von Jo­han­na Guz­mán. Die Kin­der­lei­chen wur­den zur Ge­richtspatho­lo­gie ge­bracht um die To­de­sur­sa­che zu er­for­schen. Der PKW, ein ro­ter Toyo­ta Cres­si­da, ist Ei­gen­tum von Milcía­des Roa wel­che den Be­hör­den mit­ge­teilt hat­te dass sie das Au­to zum Ver­kauf an­ge­bo­ten hat­te. Meh­re­re Po­li­zei­ein­rich­tun­gen er­for­schen den Fall.

Tiefdruckgebiet bringt Regen

 
Santo Domingo: Ein Tief­druck­ge­biet im Nor­dend er Do­mi­ni­ka­ni­schen Re­pub­lik sorgt für Platz­re­gen und Ge­wit­ter, so die In­for­ma­tion des Na­tio­na­len Bü­ros für Me­teo­ro­lo­gie (ONAMET). Die Nie­der­schlä­ge ma­chen sich vor al­lem in den Re­gio­nen Nor­den, Nordos­ten, Südos­ten, Süd­wes­ten, der Zen­tra­len Ge­birgs­ket­te und Grenzzo­ne zu Ha­i­ti be­merk­bar. Für Diens­tag sind Schau­er und Ge­wit­ter mit ge­rin­ge­rer In­ten­si­tät im Nordos­ten, der Zen­tra­len Ge­birgs­ket­te und Grenzzo­ne zu er­war­ten, in Fol­ge vor­herrschen­der Südost­win­de wel­che viel Feuch­tig­keit mit sich brin­gen. Wei­ter mel­det man das Auftau­chen ei­ner tro­pi­schen Wel­le in der Ka­ri­bi­schen See, die Wahr­schein­lich­keit sich zu ei­nem Tro­pensturm zu ent­wi­ckeln in­ner­halb der näch­sten 24 Stun­den liegt bei 30%.

Überfall am hellichten Tag, nahe der Polizeistation

 
Santiago: Ei­ne Grup­pe von sch­wer be­waff­ne­ten Män­nern ve­rübte ei­nen Über­fall am hell­lich­ten Tag auf ei­nen Colma­do. Das Ver­bre­chen er­eig­ne­te sich in San­tia­go, Sek­tor Cien­fue­gos na­he dem In­dus­trie­park und ei­ner Po­li­zeis­ta­tion wo ein Son­der­kom­man­do un­ter­ge­bracht ist. Die Die­be räumten die wert­voll­en Wa­ren des Colma­dos in al­ler Ru­he in den Kof­fer­raum ih­res Wa­gens, dann tra­ten sie die Flucht an. Der In­ha­ber des Ge­schäf­tes und Nach­barn wag­ten kei­nen Wi­der­stand da die Män­ner sch­wer be­waff­net wa­ren.

Razzia in Santiago

 
Santiago: Bei ei­ner Woh­nungs­durchsung in San­tia­go stell­te die Po­li­zei 19kg Ko­kain, 686 Gramm He­roin und 340 Gramm Ma­rahua­na si­cher. Wohungs­in­ha­ber Jor­ge Luis Ji­me­nez Piña wur­de ver­haf­tet. Ein Rich­ter hat­te die Durchsuch­ung an­ge­ord­net wel­che von Mit­ar­bei­tern des Öffent­li­chen Mi­nis­te­riums und Agen­ten der Na­tio­nal­po­li­zei durch­ge­führt wur­de. Das Ko­kain fand man ab­ge­packt in 17 Pa­ke­ten, ein bräun­li­ches Pulver, ver­mut­lich He­roin, war in 6 Por­tio­nen ab­ge­packt wor­den. Das Ma­ri­hua­na be­fand sich in 4 gro­ßen Por­tions­beu­teln. Die Po­li­zei hat die Er­mitt­lun­gen auf­ge­nom­men und ist auf der Su­che nach wei­te­ren Per­so­nen die in Ver­bin­dung zum Dro­gen­han­del ge­bracht wer­den.

 

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WEITERE INVESTITIONEN DER REGIERUNG ZUR VERBESSERUNG DER GESUNDHEITSVERSORGUNG

Ausschreibung für 50 medizinische Zentren beginnt im Juli

Santo Domingo, 17.06.2013  – (fj) 
Santo Domingo - Mi­guel Pi­men­tel Ka­reh, Di­rek­tor von OISOE (In­ge­nieursbü­ro der Auf­se­her für öf­fent­li­che Wer­ke des Staa­tes) gab be­kannt dass am 3. Ju­li die Aus­schrei­bung für ins­ge­samt 50 me­di­zi­ni­sche Zen­tren, Ersthil­fe-Sta­tio­nen und Diagnos­tikcen­ter be­ginnt. Laut Ka­reh wird die Re­gie­rung der Do­mi­ni­ka­ni­schen Re­pub­lik ins­ge­samt 2 Mil­liar­den RD$ in­ves­tie­ren. Mit den Bau­ten soll noch vor Ablauf die­sen Jah­res be­gon­nen wer­den, da­mit wird die Qua­li­tät der Ge­sund­heits­diens­te im Land wei­ter ver­bes­sert wel­che das Ge­sund­heits­mi­nis­te­rium an­bie­tet. Die neu­en me­di­zi­ni­schen Zen­tren wer­den al­le not­wen­di­gen Ein­rich­tun­gen er­hal­ten um der Be­völ­ke­rung ei­ne gu­te Qua­li­tät in der Ge­sund­heits­ver­sor­gung zu bie­ten. Eben­so gab das Mi­nis­te­rium für Öffent­li­che Ge­sund­heit be­kannt dass man in den näch­sten Ta­gen mit den Um­ge­stal­tungs­ar­bei­ten der öf­fent­li­chen Hos­pi­tä­ler Luis Eduardo Aybar (San­to Do­min­go) und José Ma­ría Cabral Báez (San­tia­go) be­gin­nen wird. Die Be­hör­de will die Hos­pi­tä­ler in der In­fra­struk­tur auf den neu­es­ten Stand der Tech­nik brin­gen. Pi­men­tel Ka­reh deu­te­te eben­falls an dass bald mit der Aus­schrei­bung zum Bau di­ver­ser Spor­tan­la­gen be­gon­nen wird.

DAS LAND BRAUCHT DRINGEND MEHR BLUTSPENDER

Menschen sterben, weil es an Blutreserven mangelt

Santo Domingo, 17.06.2013  – (fj) 
Santo Domingo - Die Blutban­ken in der Do­mi­ni­ka­ni­schen Re­pub­lik wei­sen drin­gend da­rauf hin dass man viel mehr Blutspen­der im Land be­nö­tigt. Man sucht nun nach Mög­lich­kei­ten die Zahl der Blutspen­den im Land zu stei­gern, mehr Men­schen zu ani­mie­ren Blut zu spen­den. Die Ärztin Arle­ni Cas­til­lo To­ri­bio ar­bei­tet in ei­ner Blutbank und hat alar­mie­ren­de Zah­len: we­ni­ger als ein Pro­zent der do­mi­ni­ka­ni­schen Be­völ­ke­rung spen­det Blut, dies sind ins­ge­samt we­ni­ger als 90.000 Blutspen­den pro Jahr! Be­dingt durch die Sch­wie­rig­keit Blut zu fin­den, wenn es denn über­haupt wel­ches gibt, kommt es oft zu Eng­päs­sen und unnö­ti­gen To­des­fäl­len. Men­schen ster­ben in der Do­mi­ni­ka­ni­schen Re­pub­lik – nur weil die Blutkon­ser­ven feh­len. Auf Anre­gung der Blutban­ken hat man zu ei­ner Ver­samm­lung auf­ge­ru­fen, hun­der­te von Blutspen­dern und Emp­fän­gern von Blutkon­ser­ven be­rie­ten ge­mein­sam mit den Di­rek­to­ren von mehr als zehn me­di­zi­ni­schen Ein­rich­tun­gen in der Do­mi­ni­ka­ni­schen Re­pub­lik wie man mehr Blutspen­der ak­ti­vie­ren kann. Das Tref­fen fand im Parque Mi­ra­dor Sur in San­to Do­min­go statt, an­ge­sichts des welt­weit ge­fei­er­ten Tag des Blutspen­ders. Mit die­sem Tag will man al­le Blutspen­der eh­ren wel­che Blut spen­den und da­mit vie­le Men­schen­le­ben ret­ten. Nun geht es im Land vor al­lem da­rum wei­te­re Spen­der zu fin­den die eben­falls das Ge­fühl ei­natmen an­de­ren Men­schen hel­fen zu wol­len. Zur Zeit wer­den Blutkon­ser­ven zu ei­nem Preis von 3.000 RD$ /­ 500ml ver­kauft (Preis der Blutban­ken in San­tia­go).

ES KNISTERT IN DEN PROVINZEN AZUA UND SAN JUAN DE LA MAGUANA

Anspannung im Land, der Drang alle Haitianer aus dem Land zu werfen steigt

Santo Domingo, 17.06.2013  – (fj) 
Santo Domingo - Oft sind es Klei­nig­kei­ten die auf ein­mal die Luft bren­nen las­sen. Prin­zipiell ist das Ver­hältnis zwi­schen Ha­i­tia­nern und Do­mi­ni­ka­nern an­ges­pannt. Seit dem Ka­tas­trop­hen­be­ben im Jahr 2010 in Ha­i­ti kam es zu ei­nem deut­li­chen An­stieg von il­le­ga­len Flücht­lin­gen in die Do­mi­ni­ka­ni­sche Re­pub­lik. Ein Grund, wa­rum es zu Span­nun­gen kommt. Die Flücht­lin­ge su­chen Ar­beit in den Stra­ßen, ver­kau­fen Pro­duk­te bil­li­ger als do­mi­ni­ka­ni­sche Händ­ler. Man ver­dient lie­ber we­ni­ger aber man hat Um­satz. Eben­so im Sek­tor der Land­wirt­schaft und im Bau­sek­tor ar­bei­ten Ha­i­tia­ner güns­ti­ger. Dies führt eben­falls zu Kom­pe­tenzstrei­tig­kei­ten und Konflik­ten. Selb­st im Be­reich der Pro­sti­tu­tion gibt es Auf­re­gung. Ha­i­tia­ne­rin­nen bie­ten sexuel­le Dienst­leis­tun­gen güns­tig an, ar­bei­ten oh­ne Kon­do­me – so die Kla­gen der do­mi­ni­ka­ni­schen Lie­besdie­ne­rin­nen. Ak­tu­ell gibt es Aggres­sio­nen ge­gen Ha­i­tia­ner weil Ha­i­ti die Ein­fuhr von Fleisch und Geflü­gel so­wie Eiern ver­bo­ten hat. Im Grunde gilt das Ein­fuhr­ver­bot seit 2008, doch ty­pisch ka­ri­bisch: man igno­rier­te das Ver­bot, nie­mand kon­trol­lier­te ernst­haft das gel­ten­de Ver­bot. Nun kommt es in Azua und San Juan zu ei­ner extre­men Si­tua­tion. Ein Konflikt zwi­schen do­mi­ni­ka­ni­schem Ar­beit­ge­ber und hai­tia­ni­schem An­ge­stell­ten en­de­te mit Mord. Der Ha­i­tia­ner war­te­te bis sein „Herr“ in ei­ner Hän­ge­mat­te ruhte. Mit ei­ner Ma­che­te schlug er dem Hausherrn den Kopf ab, raub­te Geld und an­de­re Wert­ge­gen­stän­de und nahm auch die Pis­to­le des Ar­beit­ge­bers mit. Der Fall er­eig­ne­te sich in Padre las Ca­sas. 2 Wo­chen da­nach hat die Po­li­zei noch nicht den Mör­der ge­fun­den, die Be­völ­ke­rung lech­zt nach Wie­der­gut­mach­ung. Sol­che Ak­tio­nen füh­ren im­mer zum Ruf nach Ver­trei­bung der Ha­i­tia­ner. Die­se fan­den be­reits statt in Pal­mar de Ocoa und Pe­dro Corto. Do­mi­ni­ka­ner ver­trie­ben die In­sel­nach­barn aus ih­re Häu­sern und zer­störten die­se. Bri­ga­de­ge­ne­ral Aqui­no Rad­ha­mes Rey­no­so Robles, Di­rek­tor der Na­tio­nal­po­li­zei der Re­gion West hat die Be­völ­ke­rung da­zu auf­ge­ru­fen auf die­se Ak­tio­nen zu ver­zich­ten. Die War­nung an das do­mi­ni­ka­ni­sche Volk ging ein­her mit dem Hin­weis dass Ver­trei­bungs­ak­tio­nen le­dig­lich die Ein­wan­de­rungs­be­hör­de (DGM) durch­füh­ren kann. Wenn Ha­i­tia­ner ei­ne Straftat be­ge­hen sol­len die Po­li­zei­be­hör­den in­for­miert wer­den, il­le­ga­le In­sel­nach­barn kön­nen der DGM ge­mel­det wer­den. Selb­stjus­tiz sei­tens der Be­völ­ke­rung kann nicht ge­dul­det wer­den. Die Do­mi­ni­ka­ner wer­fen den Ha­i­tia­nern in der Re­gion Süd­west vor auch ver­ant­wort­lich zu sein für an­de­re kri­mi­nel­le Ak­ti­vi­tä­ten wie zum Bei­spiel Viehdieb­stahl. For­mel­le Anzei­gen lie­gen den Be­hör­den je­doch nicht vor. Mo­men­tan ist das Le­ben von hai­tia­ni­schen Migran­ten in den Pro­vin­zen Azua, San Juan de la Ma­gua­na und Elias Piña be­son­ders ge­fähr­det.

 

 PROTESTE WEGEN VERBOT VON FLEISCH UND GEFLÜGE

Grenzmarkt- Streik in Pedernales, Jimaní, Elias Piña und Dajabon

Dajabon: Am Grenzmarkt in Da­ja­bon kam es am Frei­tag zu kriegsähn­li­chen Zu­stän­den. Ha­i­tia­ni­sche Mi­li­tärs ha­ben den Kaufleu­ten aus Ha­i­ti Eier und Geflü­gel ab­ge­nom­men, die Eier ver­nich­tet, Hüh­ner ge­tö­tet und in den Rio Ma­sacre ge­wor­fen. Wü­ten­de Händ­ler hielt man mit Warnschüs­sen un­ter Kon­trol­le. Mehr als 14 Ver­ei­ni­gun­gen der Kaufleu­te der Grenzmärk­te Ha­i­ti/­Do­mi­ni­ka­ni­sche Re­pub­lik ha­ben am Mon­tag ei­nen Streik aus­ge­ru­fen. Ab 6 Uhr mor­gens wird ge­streikt, der Han­del zwi­schen den bei­den Län­dern blockiert, so in­for­mier­te Freddy Mo­ril­lo, Spre­cher der Ver­ei­ni­gun­gen. Der Streik be­trifft die gro­ßen Märk­te in Pe­der­na­les, Ji­maní, Elias Piña und Da­ja­bon. AM Streik hält man fest, wenn auch meh­re­re Ab­ge­ord­ne­te die Plät­ze be­sucht ha­ben und den Kaufleu­ten ver­si­cher­ten ih­re Po­si­tion zu un­ter­stüt­zen. In der Do­mi­ni­ka­ni­schen Re­pub­lik er­war­tet man ei­ne De­le­ga­tion aus Ha­i­ti. Die Funk­tio­nä­re des Nach­barlan­des wol­len di­ver­se Geflü­gelfar­men auf­su­chen um sich zu ver­si­chern ob do­mi­ni­ka­ni­sche Geflü­gelzüch­ter die in­ter­na­tio­na­len Re­geln zur Hal­tung und Auf­zucht ein­hal­ten. Eben­falls soll die Qua­li­tät der Pro­duk­te be­wer­tet wer­den die für den Ex­port nach Ha­i­ti be­stimmt sind.  (fj)


 DROGENRING GESPRENGT

Spaniens Drogenpolizei verhaftet 35 Dealer aus Kolumbien und Dominikanischer Republik

Valencia, Spanien: Bei ei­ner Ak­tion der spa­ni­schen Po­li­zei in Pamplo­na und Va­len­cia wur­den 35 Per­so­nen die ei­nem Dro­gen­ring an­ge­hörten ver­haf­tet. Die Mehr­heit der in­haftier­ten Dro­gen­dea­ler kam aus Ko­lum­bien und der Do­mi­ni­ka­ni­schen Re­pub­lik. Die Grup­pe hat­te ver­sucht ein neu­es Ver­triebsnetz in Spa­nien auf­zu­bau­en, das Ko­kain stamm­te aus den Wäldern Ko­lum­biens. Bei der Razzia stell­te die Po­li­zei 7kg Ko­kain si­cher so­wie wei­te­re Substan­zen (Li­do­cain und Phe­na­ce­tin) wel­che als Ersatz­stoffe dien­ten. Über so­ge­nann­te „Mu­las“ (Mau­le­sel – der Na­me für Dro­genku­rie­re) wur­de das Rausch­gift in Ge­heimfä­chern von Gepäckstü­cken ge­sch­muggelt. Die Ku­rie­re reis­ten von Spa­nien aus nach Ko­lum­bien, be­ka­men dort die Dro­gen und flo­gen dann zu­rück nach Eu­ro­pa. Im Zu­ge der Nach­forsch­un­gen er­griff die Po­li­zei ei­nen Mu­la der in sei­nem Kof­fer 5 Pa­ke­te Kaf­fee mit sich führ­te, statt Kaf­fee enthiel­ten die Ver­packun­gen al­ler­dings 2.600 Gramm Ko­kain. Die Er­mitt­lun­gen be­gan­nen be­reits An­fang des Jah­res 2012, In die­ser Zeit wur­de auch ein La­bor aus­ge­ho­ben wo 600 Gramm Ko­kain und Substan­zen zur Her­stel­lung von fal­schem Ko­kain si­cher­ge­stellt wur­den. Schon im ver­gan­ge­nen Jahr konn­te ein Teil des Dro­gen­rin­ges ver­haf­tet wer­den der sich auf den Di­rekt­ver­trieb des Rausch­gif­tes spe­zia­li­siert hat­te. Die Grup­pe ar­bei­te­te in zwei Abtei­lun­gen. Ei­ne küm­mer­te sich um den Ver­trieb der Dro­gen in Spa­nien und ei­ne an­de­re war mit dem Sch­muggel be­auf­tragt.  (fj)


 MAN ZAHLT NICHT NUR FÜR DAS "VERGNÜ

Dominikanische Stundenhotels – häufig mit versteckten Kameras ausgerüstet

Santo Domingo: Es gab schon vor Mo­na­ten ei­nen groß an­ge­leg­ten Ring von Er­pres­sern. In ei­ner Ca­baña (Stun­denho­tel) hat­ten Kri­mi­nel­le ver­steck­te Ka­me­ras instal­liert, filmten die Be­su­cher der ro­man­ti­schen Zim­mer. Anschlie­ßend wur­den die viel­ver­sprech­en­den Opfer er­presst. Man ar­bei­te­te in­ter­na­tio­nal, das Geld muss­te per Wes­tern Un­ion ins Aus­land über­wie­sen wer­den. Nach­dem meh­re­re Opfer Anzei­ge er­stat­te­ten (noch mehr Opfer je­doch sch­wie­gen, denn die weib­li­che Be­glei­tung war ja nicht die Ehefrau) wur­de die Po­li­zei ak­tiv und spreng­te den Er­pres­ser­ring. Nun hat die­ses Bei­spiel of­fen­sicht­lich Schu­le ge­macht. In „Te­le­no­ti­cias“ in­for­mier­te In­g. Hidde­kel Mor­ri­son dar­über dass in der Do­mi­ni­ka­ni­schen Re­pub­lik die „Ca­bañas“ gern von kri­mi­nel­len Per­so­nen ge­nutzt wer­den um mit klei­nen Mikro­ka­me­ras die Ho­tel­be­su­cher zu fil­men. Die Ka­me­ras sind instal­liert in Kli­ma­an­la­gen, Rauch­mel­dern, Anklei­deschrän­ken und an­de­ren Vers­te­cken. So ha­ben die „heim­li­chen Beo­bach­ter“ ver­schie­de­ne Blick­win­kel und be­kom­men na­he­zu al­les mit was in den inti­men Zim­mern ge­schieht. Das Ma­te­rial wird an­schlie­ßend auf por­nogra­fi­schen Sei­ten im In­ter­net ver­brei­tet oder für Er­pres­sun­gen be­nutzt. Hier der Link zu der TV-Nach­richt: (Link in das Brow­ser­fens­ter ko­pie­ren) http://www.you­tu­be.com/­watch?v=6bz35TToIvk&fea­tu­re=pla­yer_em­bedded (Anmer­kung der Re­dak­tion: Uns lie­gen In­fos vor dass ein hol­län­di­scher Ho­tel­be­trei­ber und ein Deut­scher in Bo­ca Chi­ca ei­nen Escortser­vi­ce be­trei­ben, die Kun­den wer­den eben­falls in Ho­tels ge­führt wo Ka­me­ras instal­liert wur­den um die Kun­den an­schlie­ßend zu er­pres­sen.) Fo­to: Archiv  (fj)


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Reportagen & Kommentare
...von Lesern des DomRep-Magazins


UMWELT- UND NATURSCHUTZ

Ein traurig schöne Insel...

Ei­gent­lich hät­te die Dom­Rep al­le Vo­raus­set­zun­gen für ein wah­res Na­turpa­ra­dies, aber un­ter den po­li­ti­schen und wirt­schaft­li­chen Ge­ge­ben­hei­ten geht man mit die­sem wert­voll­en Gut äu­ßerst sträf­lich um.  (...weiterlesen nur für Abonennten)

FEHLKALKULATIONEN MACHEN DIE METRO ZUM LUXUSZUG

METRO - der Kindheitstraum eines Präsidenten oder der Albtraum des Volkes

Als Ex-Prä­si­dent Dr. Leo­nel Fer­nán­dez im Jah­re 2008 das Pro­jekt "METRO" an­kün­dig­te, be­gan­nen be­reits die ers­ten Dis­kus­sio­nen. Die Ei­nen, vor al­lem das da­ma­li­ge Staatso­ber­haupt selb­st, sa­hen in der Un­ter­grund­bahn ei­ne Ver­kehrs­po­li­tik mit Weitsicht - vor al­lem um San­to Do­min­go vor ei­nem "Ver­kehrsin­farkt" zu be­wah­ren. Nicht oh­ne Stolz ver­wies Fer­nán­dez bei je­der Ge­le­gen­heit da­rauf, dass die Do­mi­ni­ka­ni­sche Re­pub­lik der ein­zi­ge Staat der Ka­ri­bik sei, der über ei­ne der­ar­ti­ges Nahver­kehrs­sys­tem ver­fü­ge - San­to Do­min­go als "Metropo­le".  (...weiterlesen nur für Abonennten)

DIE FOLGEN STEIGENDER KRIMINALITÄT

Schweiz aktualisiert ihre Reisewarnungen für die DomRep

Die Fol­gen ho­her Kri­mi­na­li­tät in der Dom­Rep füh­ren zu im­mer wei­te­ren Rei­se­war­nun­gen. Ak­tu­ell hat die Sch­wei­zer Eidge­nos­sen­schaft "EDA" ih­re Rei­se­hin­wei­se für die Do­mi­ni­ka­ni­sche Re­pub­lik über­ar­bei­tet und ih­re und War­nun­gen vor Ge­fah­ren im Land ent­sprech­en­d ak­tu­a­li­siert.  (...weiterlesen nur für Abonennten)

JUSTIZ LÄSST GESTÄNDIGER MÖRDER LAUFEN

Wird das dominikanische Recht durch die Parteifarbe definiert?

Man möch­te es sich nicht vor­stel­len: je­mand aus der Fa­mi­lie wird we­gen ei­ner Nich­tig­keit um­ge­bracht. Oder et­was deut­li­cher: weil er der fal­schen Par­tei an­ge­hörte. Was wür­de man wol­len? Die Ei­nen si­cher­lich ru­fen nach dem Kopf des Mör­ders. Ande­re wür­den sich schon mit dem Recht zufrie­den ge­ben wenn man den Mör­der er­greift und sei­ner ge­rech­ten (?) Haft­stra­fe zu­führt. Mord mit Hin­rich­tung zu be­stra­fen ist welt­weit umstrit­ten, so­lan­ge nie­mand selb­st be­trof­fen ist lässt sich Hu­ma­ni­tät ein­fach pre­di­gen. Doch wie fühlt man sich, wenn die Jus­tiz den Mör­der ein­fach wie­der frei lässt, nach nur ei­nem Jahr Haft­stra­fe? Gibt es nicht? Doch, in der Do­mi­ni­ka­ni­schen Re­pub­lik ist Vie­les mög­lich, vor al­lem wenn man die rich­ti­ge Par­tei­far­be ge­wählt hat!  (...weiterlesen nur für Abonennten)
 

 Santo Domingo

Hitzewelle kommt - "que calor!"

ONAMET, das Na­tio­na­le Bü­ro für Me­teo­ro­lo­gie kün­digt ei­ne Hit­ze­wel­le in der Do­mi­ni­ka­ni­schen Re­pub­lik an. Die Tem­pe­ra­tu­ren blei­ben wei­ter­hin hoch oder stei­gen, südöst­li­che Win­de sind hier­für ver­ant­wort­lich. Die­se Win­de füh­ren auch ei­ni­ge Wol­ken­fel­der mit sich die dann für Platz­re­gen und Ge­wit­ter sor­gen wer­den, teils be­glei­tet von stark böi­gen Win­den. Die­se Wet­ter­la­ge gilt vor al­lem in den Re­gio­nen Nordos­ten, Südos­ten und der Zen­tra­len Ge­birgs­ket­te für die kom­men­den 24-48 Stun­den. In der Haupt­stadt San­to Do­min­go lie­gen die nächt­li­chen Tiefst­tem­pe­ra­tu­ren bei 22-24 Grad Cel­sius, am Ta­ge klet­tert das Ther­mo­me­ter auf 30-32 Grad Cel­sius.


 Nationaler Distrikt

Vakeró vor der Pleite?

Der Künst­ler Va­ke­ró (Ma­nue­la Va­ret Mar­te) ist of­fen­sicht­lich in ei­ner sch­wie­ri­gen Fi­nanzsi­tua­tion. Ein Ge­richts­ter­min wur­de ver­scho­ben, er wur­de ja (wir be­rich­te­ten) von sei­ner Ex-Ge­fährtin Martha He­re­dia we­gen „häus­li­cher Ge­walt“ an­ge­zeigt. Rich­te­rin Gis­sel So­to ord­ne­te ei­nen neu­en Ter­min an da­mit der Sän­ger sei­ne Fi­nanz­pro­ble­me re­geln kann. Zur Zeit be­fin­det er sich ge­gen Kau­tion auf frei­em Fuß, doch die Leis­tung sei­nes An­wal­tes konn­te der Star nun nicht be­zah­len. Ei­nen Pf­lichtver­tei­di­ger lehn­te er ab und bat um Ter­min­ver­schie­bung da­mit er sich mit sei­nem An­walt ei­ni­gen kön­ne.


 Bani

Drogenkurier war 70 Jahre alt

Für Leon Marchena (70 Jah­re) war es si­cher ei­ne gu­te Auf­bes­se­rung zum Le­ben­sun­ter­halt, sei­ne Tä­tig­keit als Dro­gen­bo­te im Mikro­ver­kehr. Doch die Agen­ten der DNCD (Do­mi­ni­ka­ni­sche Dro­gen­kon­troll­be­hör­de) wur­den stutzig, durchsuch­ten die Ta­schen des al­ten Man­nes und fan­den ins­ge­samt 27 Por­tions­beu­tel mit (ver­mut­li­chem) Ko­kain. Das wei­ße Pulver wird noch im Na­tio­na­len In­sti­tut für Ge­richts­wis­sen­schaf­ten un­ter­sucht. Dro­gen­ver­käu­fer nut­zen gern Per­so­nen die unschein­bar wir­ken. Sch­wan­ger Frau­en, Kin­der und wie man nun sieht, auch gern al­te Men­schen. Marchena wur­de im Be­zirk Pal­ma­ra­jo von Ba­ni auf­ge­grif­fen.


 PERSONALITY

Zoe Saldana

 
schließt nicht aus ei­ne Lesbe zu wer­den und in Zu­kunft ih­re Kin­der mit ei­ner Frau ge­mein­sam auf­zu­zu­ie­hen. Die 34jäh­ri­ge do­mi­ni­ka­ni­sche Schau­spiel­e­rin hat­te sich Ende 2011 von ih­rem lang­jäh­ri­gen Freund ge­trennt, seit­her wur­de sie nicht mehr an der Sei­te ei­nes Man­nes ge­se­hen. Als Schau­spiel­e­rin mach­te sie Kar­rie­re, vor al­lem im Block­bu­ster „Ava­tar“ er­reich­te sie welt­wei­ten Ruhm. Auch in „Star Treck“ oder „Co­lum­bia­na“ hat­te sie Haupt­rol­len in­ne. Im US-Ma­ga­zin „Allu­re“ po­sier­te sie erst­ma­lig nackt und über­rasch­te im In­ter­view mit ih­rer Vor­stel­lung zur Ho­mo­sexua­li­tät.
 

Oscar de la Renta

 
kri­ti­siert den Mo­de-Stil der ame­ri­ka­ni­schen First Lady Mi­chel­le Oba­ma. Der do­mi­ni­ka­ni­sche De­sig­ner Oscar de la Ren­ta ge­nießt ei­nen Weltruf, war sogar bis 2009 ei­ner der be­ra­ten­den De­sig­ner im Wei­ßen Haus. Ist er nur be­lei­digt, dass sei­ne Stilkennt­nis­se we­nig ge­fragt sind oder ist sei­ne Kri­tik be­rechtigt? Stein des An­sto­ßes ist ein Pul­lo­ver den Mi­chel­le bei dem Be­such der eng­li­schen Kö­ni­gin im Buckingham-Pa­la­ce trug. Für den Mo­de­zar ein Stilbruch der sei­ne Kri­tik un­terst­reicht mit dem Hin­weis auf das Pro­to­koll: bei sol­chen Staats­be­su­chen ge­ziemt es sich nicht ei­nen Pul­lo­ver zu tra­gen. De la Ren­ta klei­de­te zu­vor Dol­len Betty Ford, Lau­ra Bush und Hil­lary Clin­ton ein. Doch der Do­mi­ni­ka­ner tröstet sich. „Mo­de be­steht nicht da­rin die First Lady ein­zuklei­den son­dern al­le Frau­en“, so de la Ren­ta in sei­ner Kri­tik.
 

La Nueva Escuela

 
Die do­mi­ni­ka­ni­sche Mu­sikgrup­pe star­tet ih­re ers­te Welt­tour­nee. Die Ver­tre­ter des Mu­sik­gen­res „Urba­ne Mu­sik“ wer­den in den USA star­ten und Auf­trit­te in New Jer­sey, Boston, Lawren­ce, Con­necticut, Phi­la­delphia und wei­te­ren Städ­ten ha­ben. Da­nach hat die Grup­pe künst­le­ri­sche Ver­pf­lich­tun­gen in der Hei­mat (Do­mi­ni­ka­ni­sche Re­pub­lik), dann geht es im April und Mai auf ei­ne in­ter­na­tio­na­le Tour durch Eu­ro­pa. Deutsch­land, Hol­land, Ita­lien und Spa­nien ste­hen auf der Lis­te. Dann geht es noch nach Pu­er­to Ri­co und im No­vem­ber nach Chi­le.
 

Amelia Vega

 
die eins­ti­ge Schön­heits­kö­ni­gin der Dom­Rep wech­selt die Showbüh­ne. Seit 1,5 Jah­ren ist die ehe­ma­li­ge "Miss Uni­ver­sum" mit dem be­rühmten US-Bas­ketbal­ler Al Horford ver­hei­ra­tet und führt seitdem ein tol­les Le­ben in Atlan­ta. Ihr Onkel ist kein ge­rin­ge­rer als Juan Luis Gu­er­ra, kaum ein do­mi­ni­ka­ni­scher Sän­ger dürf­te mehr Aus­zeich­nun­gen und Prä­mien ha­ben. Ame­lia Ve­ga will in Atlan­ta ein Ge­schäft füh­ren wie sie es schon in Mia­mi hat, aber auch an ih­ren Mann den­ken und den Haus­halt füh­ren. Sie hat aber auch schon zahl­rei­che Song­texte, christ­li­che Mu­sik. Nach ers­ten Pro­ben soll jetzt ihr ers­ten Album ent­ste­hen - Stilrich­tung „Mu­si­ca Cris­tia­na“...
 

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