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| 15. JAHRGANG - AUSGABE VOM 22. MAI 2013 | NACHRICHTEN | WETTER | TRAVEL | WEB | INSERATE |
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INFRASTRUKTUREN UND DIENSTLEISTUNGEN AM ENDE Ex-Botschafter erklärt den Zusammenbruch des Tourismus in Puerto Plata![]() Puerto Plata: Lic. Angel Lockward ist als dominikanischer Botschafter in Kolumbien tätig gewesen, war Ex-Minister im Industrie- und Handelsministerium. Nun nimmt Lockward Stellung zum heiklen Thema Tourismus in der Provinz Puerto Plata. Grund für die Flaute sei eine erschöpfte Infrastruktur und Dienstleistungen. In einer Radiosendung nahm er ausführlich Stellung zum Zusammenbruch des Tourismus von Puerto Plata wobei er die Schuld bei der Regierung der Dominikanischen Republik sieht. Diese habe es nicht geschafft den Fluss von Touristen zu steigern wie man es im Osten (Punta Cana) des Landes gemacht habe. Nun würde man groß die Zahlung von 40 Millionen RD$ verkünden um den Hafen zu renovieren. Dies jedoch sei keine große Tat die nun Arbeitsplätze und Aufschwung bringen soll, es sei eine einfache Notwendigkeit um den Handel und die Tätigkeiten eines Hafens aufrecht zu erhalten. Statt dessen habe man jahrelang zugesehen wie der Hafen in sich zusammenfällt. Die Situation von Puerto Plata sei dramatisch, man habe nur rund zwei Drittel der Touristen wie noch vor 2 Jahren. 50% der Hotels allein in der Playa Dorada seien geschlossen, Hunderte von Frauen arbeiten in der Illegalität der Prostitution, in Sosúa und Cabarete. Der ehemalige Minister sieht nur Gipfel und Gespräche die stattfinden, jedoch nur die Probleme aufzeichnen und man spricht über Auswirkungen auf den Tourismus, ohne jedoch die Probleme zu beseitigen. So könne man nie konkrete Vorteile erreichen, so Lockward bei einer Radioansprache der Station Z101. Auf die Sicherheit der Bürger angesprochen als er noch Botschafter in Kolumbien gewesen war musste Lockward zugeben dass Puerto Plata eine der höchsten Kriminalitätsraten in der Dominikanischen Republik habe. Traurig sei auch die Tatsache dass man das alte Projekt der Autobahn von Santiago nach Puerto Plata einfach abgebrochen habe, so Lockward der ebenfalls nur kritische Worte findet, aber keine Lösungen nennen kann. (fj) GEWALT GEGEN MÄNNER, EBENFALLS KEINE SELTENHE Frau tötet Mann weil er zu spät nach Hause kam![]() Higüey: Viel oder gar fast ausschließlich berichtet man von der Gewalt gegen Frauen in der Dominikanischen Republik. Physisch und psychisch malträtieren die „Machos“ ihre Frauen, der Begriff „Gattungsgewalt“ macht die Runde. In diesem Fall jedoch wurde ein Mann zum Opfer, die äußerst rabiate Frau hatte ihren Mann mit dem Messer im wahrsten Sinne des Wortes niedergemetzelt. Henry Castillo (30 Jahre) hatte seine Lebensgefährtin Angela Sanchez Cedano (29 Jahre) allein zu Hause gelassen, noch dazu mit zu wenig Geld wie die Frau der Meinung war. Als Castillo dann spät nach Hause kam wurde er wild von seiner Frau empfangen, der Streit eskalierte und die Frau ging mit dem Messer auf den Mann los, stach mehrfach zu. Nachbarn brachten den Mann noch in das Hospital Nuestra Señora de La Altagracia, doch dort verstarb Castillo noch in der Notaufnahme. Sanchez Cedano ist seither flüchtig. Staatsanwaltschaft und Polizei sind auf der Suche nach der gewalttätigen Frau welche aus niederen Beweggründen ihren Mann ermordet hatte. (fj) SICHERHEITSPROGRAMM DER REGIERUNG ZEIGT KEINERLEI Gewaltverbrechen bleiben unverändert hoch in Puerto PlataPuerto Plata: Unverändert hoch sind die Gewaltverbrechen in der Dominikanischen Republik. Puerto Plata bildet hier keine Ausnahme zu anderen Regionen des Landes. Respektlos ziehen Banden umher, schon lange ist die Zeit der Überfälle und Einbrüche nicht mehr auf die dunkle Nacht beschränkt. Angst breitet sich in der Bevölkerung aus denn die Räuber und Diebe sind bewaffnet, machen auch rücksichtslos von der Schusswaffe Gebrauch. Allein am Sonntag kam es in der Provinz Puerto Plata zu zwei Morden. Das erste Opfer ist Ricardo Pichardo Remigio (43 Jahre alt) aus Cabarete. Er war mit seinem Motorrad im Sektor Callejon de la Loma unterwegs, wurde von Unbekannten insgesamt 4x getroffen als diese das Feuer auf ihn eröffneten. Pichardo Remigio hatte offensichtlich Feinde denn in der Woche zuvor war er bereits Opfer einer Gewalttat gegen ihn. In Puerto Plata wurde Sandy Rafael Santana (alias El Cacon) im Sektor Los Bordas getötet. Mit Knüppeln und Stöcken hatte man den Mann einfach erschlagen. Die Polizei äußert sich nicht, inoffiziell berichten Zeugen dass Santana von einer Meute verfolgt wurde, unter ihnen sogar 2 Kinder. Zuerst berichtete die Polizei hier von einem Opfer eines Verkehrsunfalls. Nachdem der gerichtsmedizinische Bericht vorlag und dieser von schweren Schlageinwirkungen am Körper und Kopf des Opfers durch Stöcke berichtete wurde die Todesursache im Polizeibericht geändert. Ermittlungen sind jedoch weiter Fehlanzeige. Die von der Regierung groß verkündete „städtische Sicherheit“ gibt es nicht, weder in Puerto Plata noch in anderen Teilen der Dominikanischen Republik. (fj) +++ REPORTAGEN +++ LESERSTORYS +++ KOMMENTARE +++
Reportagen & Kommentare RECHT WIRD DURCH PARTEIFARBEN DEFINIERTGeständiger Mörder von der Justiz auf freien Fuß gelassenMan möchte es sich nicht vorstellen: jemand aus der Familie wird wegen einer Nichtigkeit umgebracht. Oder etwas deutlicher: weil er der falschen Partei angehörte. Was würde man wollen? Die Einen sicherlich rufen nach dem Kopf des Mörders. Andere würden sich schon mit dem Recht zufrieden geben wenn man den Mörder ergreift und seiner gerechten (?) Haftstrafe zuführt. Mord mit Hinrichtung zu bestrafen ist weltweit umstritten, solange niemand selbst betroffen ist lässt sich Humanität einfach predigen. Doch wie fühlt man sich wenn die Justiz den Mörder einfach wieder frei lässt, nach nur einem Jahr Haftstrafe? Gibt es nicht? Doch, in der Dominikanischen Republik ist Vieles möglich, vor allem wenn man die richtige Parteifarbe gewählt hat! (...weiterlesen nur für Abonennten) GROSSE ANKÜNDIGUNGEN, SCHNELLE TATEN, HEISSE LUFTDominikanische Republik, die Heimat der ScheinheiligkeitIn den letzten Tagen las man viel von Aktionen gegen die Prostitution. Die Generalstaatsanwaltschaft will Freier inhaftieren lassen, sie müssen damit rechnen wegen Kuppelei angezeigt zu werden. Damit wird jeder Freier aktenkundig bei der Polizei, hat einen Eintrag in seiner Akte. Diese Drohungen gelten erst einmal in den Städten Santiago und Santo Domingo, an den bekannten Plätzen wo sich der Straßenstrich ausbreitet (wir berichteten). Ebenfalls kam eine Drohung vom Tourismus in Puerto Plata, in Sosúa soll aufgeräumt werden. (...weiterlesen nur für Abonennten) STARK UMWELTSCHÄDIGENDES VERHALTEN BEI DEN EIGENEN LANDSLEUTEN BEOBACHTETUmweltministerium soll künftig dominikanische Touristen kontrollierenDas berühmte Zitat von Christoph Kolumbus „Das Schönste was Gottes Auge je gesehen hat“ (Kolumbus bei der Begehung der Insel Hispaniola) stimmt heute schon lange nicht mehr. Während internationale Touristen noch immer überwältigt sind von Traumstränden und Bergpanorama, so fallen die Blicke auch auf den Boden. Im Rinnstein, in Bächen und Flüssen, vor allem aber auch an Stränden türmt sich der Müll. (...weiterlesen nur für Abonennten) HEIDENTUM ODER KATHOLIZISMUS?Vom religiösen Osterfest zum Saufgelage – oder: zum Teufel mit der TraditionOstern ist neben Weihnachten das bedeutendste Fest der katholischen Kirche. Die Dominikanische Republik hat laut Statistik 95% der Bevölkerung die Katholizismus als ihre Religion angeben. Wer durch das Land reist wird auch im normalen Sprachgebrauch immer wieder auf „Gott“ stoßen. „Dios de bendiga“, „Cuando dios quieres“ und viele weitere Floskeln sind aus dem alltäglichen Sprachgebrauch nicht wegzudenken. (...weiterlesen nur für Abonennten) |
Puerto Plata Verwesten Leichnam in Puerto Plata gefundenDer Geruch von Verwesung strömte durch die Luft. So wurden Passanten auf den Leichnam von Jose Adolfo Sosa (alias Jovito, 44 Jahre) aufmerksam. Seine sterblichen Überreste lagen nach Schätzung des Gerichtsmediziners bereits seit 3-4 Tagen unter der Puente Seco an der Avenida Manolo Tavares Justo. Bisher konnte noch nicht geklärt werden ob der Tote an einer Krankheit verstorben ist oder durch eine kriminelle Handlung. Eine gerichtsmedizinische Untersuchung soll Klarheit schaffen. Santiago OMEGA frei – gegen 11 KonzerteAntonio Peter de la Rosa (Künstlername OMEGA) ist wieder in Freiheit. Das Gericht hatte ihn zur Zahlung von 3 Millionen RD$ an den Unternehmer Edwin Liriano verurteilt. Mehr als 900.000 RD$ an Gage hatte der Sänger kassiert, doch die vereinbarten 2 Konzerttermine hielt er nicht ein. OMEGA zog es vor inhaftiert zu bleiben anstelle zu zahlen. Nun die Kehrtwende. Der Sänger einigte sich erneut mit dem Unternehmer. OMEGA ist nun in Freiheit muss jedoch 11 Feste zugunsten von Liriano verwirklichen. Die Freilassung wurde von den Fans bejubelt, schon in den kommenden Tagen sollen 2 Konzerte steigen. Santo Domingo Regen am Wochenende, 4 Provinzen mit Alarmstufe grünONAMET, das nationale meteorologische Institut der Dominikanischen Republik meldet auch über das kommende Wochenende hinaus Regenfälle. Südlich der Zentralkordillieren ist mit Gewittern zu rechnen, sowie im Cibao und der Grenzregion zu Haiti. Am Freitag gibt es kaum Bewölkung, nur in La Romana, La Altagracia und der Region um Nagua. Hier können auch im Laufe des Tages immer wieder Schauer auftreten. Am Samstag und Sonntag gibt es Schauer fast landesweit, begleitet von Gewittern. Alarmstufe Grün hat das COE für El Seibo, Hato Mayor, San Pedro de Macoris und Monseñor Nouel ausgerufen. Überschwemmungen drohen in der Nähe von Bächen, Flüssen und Kanälen. PERSONALITY
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