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15. JAHRGANG - AUSGABE VOM 22. MAI 2013 NACHRICHTEN  |   WETTER  |   TRAVEL  |   WEB  |   INSERATE
 
KURZNACHRICHTEN
 

Ex-Sträfling hingerichtet

 
Santo Domingo: Leon Ri­cardo Marmo­le­jos (Alias Be­bo) war ge­ra­de erst drei Ta­ge in Frei­heit. Kurz zu­vor hat­te er noch in der Stra­fan­stalt Na­jayo ei­ne Haft­stra­fe ab­ge­ses­sen. Abends ging er mit Frau und Kind durch Vil­la Con­sue­lo in San­to Do­min­go als Be­bo merk­te dass er ver­folgt wird. Kurz vor dem Su­per­colma­do Lu­li in der Cal­le Ma­nuel Ubaldo Go­mez stell­te ihn der Tä­ter, schoss Marmo­le­jos mehr­fach in den Kopf und in die Bei­ne. Frau und Kind blie­ben bei der Hin­rich­tung un­ver­letzt. Der Tä­ter wur­de nur als „Pi­ti“ iden­ti­fi­ziert, er ist Mit­glied der Ban­de „Los Chencho­nes“ die in Vil­la Con­sue­lo ihr Unwe­sen treibt.

16jährige begeht Selbstmord

 
Bonao: Brenda Ma­ria Var­gas war erst 16 Jah­re alt und ih­res Le­bens schon mü­de. Nach­dem sie ih­ren ers­ten Selb­st­mor­der­such (Ve­nen am Hand­ge­lenk durchtrennt) über­leb­te hat­te ihr Le­bens­ge­fähr­te ein Gespräch mit den Eltern des Mäd­chen­s ge­sucht. Jo­se Fa­bian Lo­pez (18) woll­te auf die aus­weglo­se Si­tua­tion der jun­gen Frau auf­merk­sam ma­chen. Doch das Gespräch kam zu spät, das jun­ge Mäd­chen star­te­te er­neut ei­nen Sui­zid, ver­gif­te­te sich. Die Po­li­zei hat­te den jun­gen Mann für wei­te­re Er­mitt­lun­gen fest­ge­nom­men, die Eltern des to­ten Mäd­chen­s je­doch um sei­ne Frei­las­sung ge­be­ten da ihn si­cher kei­ne Schuld traf, er sehr be­sorgt um die jun­ge Frau war. Fa­bian Lo­pez ist sehr be­trof­fen dass er kei­nen Weg ge­fun­den hat­te dem Mäd­chen Mut zum Le­ben zu ma­chen.

Ocean World – für Mütter gratis

 
Puerto Plata: Ei­ne net­te Ges­te für Ma­ma! Noch den gan­zen Mo­nat Mai gilt im Ocean World Adven­tu­re Park: frei­er Ein­tritt für Müt­ter wenn 2 Erwach­se­ne und Kin­der den Nor­mal­ta­rif zah­len. Die­ses An­ge­bot ist je­doch be­grenzt für do­mi­ni­ka­ni­sche Staats­bür­ger und Re­si­den­ten mit ei­ner ent­sprech­en­den Au­fent­halts­ge­neh­mi­gung. Das An­ge­bot um­fasst das Delphin­pro­gramm, Löwenshow, Haie, Ti­ger, Aqua­rium, Ter­ra­rium mit Le­gua­nen, See­löwen, Strand und Mit­ta­ges­sen. Wei­te­re In­fos un­ter: www.o­ceanworld.net

Benzinpreise unverändert

 
Santo Domingo: Das MIC (Mi­nis­te­rium für In­dus­trie und Han­del) hat die Preise für die ak­tu­el­le Wo­che vom 18.-24. Mai 2013 be­kannt ge­ge­ben. Dem­nach blei­ben die Kraft­stoffe al­le­samt auf dem Preis­ni­ve­au der Vor­wo­che, in der zwei­ten Wo­che oh­ne Ver­än­de­run­gen. Ben­zin Pre­mium kos­tet 249,70 RDS, Ben­zin Re­gu­lar 229,70 RD$, Die­sel Pre­mium 212,40 RD$ und Die­sel Re­gu­lar 205,70 RD$. AVTUR (Flugben­zin) liegt bei 155,80 RD$, Ke­ro­sin bei 194,90 RD$ und Heizöl bei 140,46 RD$. Das ver­flüs­sig­te Petro­leumgas GLP kos­tet un­ve­rän­dert 96,78 RD$ (al­le Preise pro Gal­lo­ne). Das Na­turgas wird für 30,50 RD$ pro Ku­bikme­ter an­ge­bo­ten. All un­se­ren Le­sern wün­schen wir all­zeit Gu­te Fahrt!

 

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VOR ALLEM DIE STROMNETZE WAREN BETROFFEN

Tornado fegt über den Nordosten des Landes

Santiago, 22.05.2013  – (fj) 
Santiago - Ein sch­we­rer Torna­do feg­te über den Nordos­ten der Do­mi­ni­ka­ni­schen Re­pub­lik. Wie das Un­ter­neh­men ETED (Em­pre­sa de Trans­mi­sion Electri­ca Do­mi­ni­ca­na) mit­teil­te, wur­de durch den hef­ti­gen Wirbelsturm auch die Strom­li­nie mit 138 KV zwi­schen Na­var­re­te und Mon­tecris­ti be­trof­fen. Ein Strom­mast knick­te um, das führ­te zu ei­nem Kol­laps bei der Strom­ver­tei­lung in der Zo­ne von Vil­la Vasquez und Cas­tañue­la. Ne­ben dem um­gestürz­ten Strom­mas­ten gab es auch sonst er­heb­li­che Schä­den in den Schaltkrei­sen der Ede­nor­te, dem staat­li­chen Strom­ver­tei­ler im Nor­den und Zen­trum der Do­mi­ni­ka­ni­schen Re­pub­lik. Al­ler­dings konn­ten die Dienst­leis­tun­gen weit­ge­hend auf­recht er­hal­ten wer­den, die be­trof­fe­nen Re­gio­nen wur­den durch Un­ter­wer­ke aus Da­ja­bon, Mon­tecris­ti, Na­var­re­te und Mao so­wie Pu­er­to Pla­ta und San­tia­go ver­sorgt. Tech­ni­sche Mit­ar­bei­ter sind vor Ort um umsich­tig die Strom­li­nie wie­der her­zu­stel­len heißt es in der Pres­se­no­tiz von ETED. Von Schä­den an Häu­sern und in der Land­wirt­schaft wur­de bis­her nicht be­rich­tet.

LA ROYA BEDROHT ERHEBLICH DIE KAFFEEPRODUKTION DES LANDES

Regierung investiert 154 Millionen DOP gegen Kaffeeplage

Santo Domingo, 21.05.2013  – (fj) 
Santo Domingo - Hil­fe ge­gen die Kaf­feepla­ge „La Roya“ kommt nun von der Re­gie­rung. Re­gie­rungs­prä­si­dent Da­ni­lo Me­di­na will die Pflan­zen­krank­heit im Na­tio­na­len Pro­gramm des In­te­grier­ten Grenz­schutz­es aufneh­men, ei­gens wur­de ei­ne Kom­mis­sion ein­ge­rich­tet. Die­se be­steht aus Luis Ra­mon Rod­ri­guez, Mi­nis­ter für Land­wirt­schaft so­wie Je­sus Por­te­la, Jo­se Fer­min Nuñez und Ra­fael Pe­rello. Der Land­wirt­schafts­mi­nis­ter der Do­mi­ni­ka­ni­schen Re­pub­lik gab be­kannt dass man die­se Pla­ge in den kom­men­den 8-10 Jah­ren ganz ausrot­tet sein wird. Für die kom­men­den 8 Mo­na­te stellt die Re­gie­rung ins­ge­samt 154 Mio. RD$ be­reit. Mit die­sem Geld sol­len be­fal­le­ne Kaf­feeplan­ta­gen er­neu­ert wer­den, au­ßer­dem plant man den Im­port von neu­en Kaf­feepflan­zen wel­che re­sis­tent ge­gen die Pflan­zen­krank­heit sind. Es ist drin­gend an der Zeit ge­gen die Pla­ge vor­zu­ge­hen, ei­ni­ge Ge­schäfts­leu­te sprech­en be­reits von ei­ner na­tio­na­len Ka­tas­trop­he. 10 Mil­lio­nen neue Pflan­zen sind not­wen­dig, 100 Zent­ner Sa­men will man aus Bra­si­lien einfüh­ren. Me­di­na sei­ner­seits er­klär­te dass die Kaf­fee­pro­duk­tion von ho­hem na­tio­na­len In­te­res­se für die Do­mi­ni­ka­ni­sche Re­pub­lik sei.

EXTREME STROMDEFIZITE FAST ÜBERALL

Stromausfälle beeinträchtigen den Osten, Süden und das Zentrum des Landes

Santo Domingo, 21.05.2013  – (fj) 
Santo Domingo - In ver­schie­de­nen Tei­len der Do­mi­ni­ka­ni­schen Re­pub­lik mel­det die CDEEE (Do­mi­ni­ka­ni­sche Kör­per­schaft der Elek­tri­schen Staat­li­chen Un­ter­neh­men) er­heb­li­che Strom­de­fi­zi­te. Dies füh­re zu re­gel­mä­ßi­gen Strom­sper­ren über meh­re­re Stun­den des Ta­ges. In­sge­samt sind zur Zeit 96 Schaltkrei­se we­gen War­tungs­ar­bei­ten ab­ge­schal­tet. Am meis­ten be­trof­fen ist das Ci­bao, hier feh­len 42 Schaltkrei­se im Ser­vi­ce, im Osten sind 31 Schaltkrei­se „out of or­der“ und im Sü­den hat man 23 Strom­krei­se vom Netz ge­nom­men. Die Strom­pro­duk­tion am Mon­tag um 18 Uhr ha­be 2.086 Me­ga­watt be­tra­gen ver­mel­det die CDEEE. Die meis­te Ener­gie lie­fer­ten die­se Kraft­wer­ke: AES (245 MW), Pa­la­ma­ra La Ve­ga (177,32 MW), DPP (165 MW), San Fe­li­pe Pu­er­to Pla­ta (151,8 MW), Sea­bord TCC (150 MW), Ita­bo (132 MW) CESPM (130 MW). Bei der Strom­pro­duk­tion ka­men 289 MW von Hydrokraft­wer­ken, 642 MW pro­du­zier­te man mit Erd­gas und 1.156 MW mit Petro­leumde­ri­va­ten. Erst am Sonn­tag hat­te der Prä­si­dent der Händ­lerföde­ra­tion der Do­mi­ni­ka­ni­schen Re­pub­lik, Ivan de Je­sus Gar­cia vom Kol­laps des Ener­giesys­tems ges­pro­chen, be­zeich­ne­te die Ener­gie­ver­sor­gung als die sch­lech­tes­te der letz­ten 10 Jah­re. Durch­schnitt­lich be­tra­gen die Strom­aus­fäl­le 12 Stun­den pro Tag, in man­chen Ge­bie­ten je­doch dau­ern sie auch bis zu 24 Stun­den an. Den Händ­lern der Do­mi­ni­ka­ni­schen Re­pub­lik ent­ste­hen durch Strom­aus­fäl­le Verlu­ste von min­des­tens 50 Mil­lio­nen USD pro Jahr.

 

 INFRASTRUKTUREN UND DIENSTLEISTUNGEN AM ENDE

Ex-Botschafter erklärt den Zusammenbruch des Tourismus in Puerto Plata

Puerto Plata: Lic. An­gel Lock­ward ist als do­mi­ni­ka­ni­scher Bot­schaf­ter in Ko­lum­bien tä­tig ge­we­sen, war Ex-Mi­nis­ter im In­dus­trie- und Han­dels­mi­nis­te­rium. Nun nimmt Lock­ward Stel­lung zum heiklen The­ma Tou­ris­mus in der Pro­vinz Pu­er­to Pla­ta. Grund für die Flau­te sei ei­ne er­schöpfte In­fra­struk­tur und Dienst­leis­tun­gen. In ei­ner Ra­dio­sen­dung nahm er ausführ­lich Stel­lung zum Zu­sam­men­bruch des Tou­ris­mus von Pu­er­to Pla­ta wo­bei er die Schuld bei der Re­gie­rung der Do­mi­ni­ka­ni­schen Re­pub­lik sieht. Die­se ha­be es nicht ge­schafft den Fluss von Tou­ris­ten zu stei­gern wie man es im Osten (Pun­ta Ca­na) des Lan­des ge­macht ha­be. Nun wür­de man groß die Zah­lung von 40 Mil­lio­nen RD$ ver­kün­den um den Ha­fen zu re­no­vie­ren. Dies je­doch sei kei­ne gro­ße Tat die nun Ar­beits­plät­ze und Aufsch­wung brin­gen soll, es sei ei­ne ein­fache Not­wen­dig­keit um den Han­del und die Tä­tig­kei­ten ei­nes Ha­fens auf­recht zu er­hal­ten. Statt des­sen ha­be man jah­re­lang zu­ge­se­hen wie der Ha­fen in sich zu­sam­men­fällt. Die Si­tua­tion von Pu­er­to Pla­ta sei dra­ma­tisch, man ha­be nur rund zwei Drit­tel der Tou­ris­ten wie noch vor 2 Jah­ren. 50% der Ho­tels al­lein in der Pla­ya Do­ra­da sei­en ge­sch­los­sen, Hun­der­te von Frau­en ar­bei­ten in der Ille­ga­li­tät der Pro­sti­tu­tion, in So­súa und Ca­ba­re­te. Der ehe­ma­li­ge Mi­nis­ter sieht nur Gipfel und Gesprä­che die statt­fin­den, je­doch nur die Pro­ble­me aufzeich­nen und man spricht über Auswir­kun­gen auf den Tou­ris­mus, oh­ne je­doch die Pro­ble­me zu be­sei­ti­gen. So kön­ne man nie kon­kre­te Vor­tei­le er­rei­chen, so Lock­ward bei ei­ner Ra­dioan­spra­che der Sta­tion Z101. Auf die Si­cher­heit der Bür­ger an­ges­pro­chen als er noch Bot­schaf­ter in Ko­lum­bien ge­we­sen war muss­te Lock­ward zu­ge­ben dass Pu­er­to Pla­ta ei­ne der höch­sten Kri­mi­na­li­täts­ra­ten in der Do­mi­ni­ka­ni­schen Re­pub­lik ha­be. Trau­rig sei auch die Tat­sa­che dass man das al­te Pro­jekt der Au­to­bahn von San­tia­go nach Pu­er­to Pla­ta ein­fach ab­ge­bro­chen ha­be, so Lock­ward der eben­falls nur kri­ti­sche Wor­te fin­det, aber kei­ne Lö­sun­gen nen­nen kann.  (fj)


 GEWALT GEGEN MÄNNER, EBENFALLS KEINE SELTENHE

Frau tötet Mann weil er zu spät nach Hause kam

Higüey: Viel oder gar fast aus­sch­ließ­lich be­rich­tet man von der Ge­walt ge­gen Frau­en in der Do­mi­ni­ka­ni­schen Re­pub­lik. Phy­sisch und psychisch malträ­tie­ren die „Machos“ ih­re Frau­en, der Be­griff „Gat­tungs­ge­walt“ macht die Run­de. In die­sem Fall je­doch wur­de ein Mann zum Opfer, die äu­ßerst ra­bia­te Frau hat­te ih­ren Mann mit dem Mes­ser im wahrsten Sin­ne des Wor­tes nie­der­ge­met­zelt. Henry Cas­til­lo (30 Jah­re) hat­te sei­ne Le­bens­ge­fährtin An­ge­la San­chez Ce­da­no (29 Jah­re) al­lein zu Hau­se ge­las­sen, noch da­zu mit zu we­nig Geld wie die Frau der Mei­nung war. Als Cas­til­lo dann spät nach Hau­se kam wur­de er wild von sei­ner Frau empfan­gen, der Streit es­ka­lier­te und die Frau ging mit dem Mes­ser auf den Mann los, stach mehr­fach zu. Nach­barn brach­ten den Mann noch in das Hos­pi­tal Nuestra Se­ño­ra de La Al­ta­gra­cia, doch dort ver­starb Cas­til­lo noch in der No­tauf­nah­me. San­chez Ce­da­no ist seit­her flüch­tig. Staats­an­walt­schaft und Po­li­zei sind auf der Su­che nach der ge­walt­tä­ti­gen Frau wel­che aus nie­de­ren Be­weggrün­den ih­ren Mann er­mor­det hat­te.  (fj)


 SICHERHEITSPROGRAMM DER REGIERUNG ZEIGT KEINERLEI

Gewaltverbrechen bleiben unverändert hoch in Puerto Plata

Puerto Plata: Unve­rän­dert hoch sind die Ge­walt­ver­bre­chen in der Do­mi­ni­ka­ni­schen Re­pub­lik. Pu­er­to Pla­ta bil­det hier kei­ne Aus­nah­me zu an­de­ren Re­gio­nen des Lan­des. Res­pekt­los zie­hen Ban­den umher, schon lan­ge ist die Zeit der Überfäl­le und Ein­brü­che nicht mehr auf die dunkle Nacht be­schränkt. Angst brei­tet sich in der Be­völ­ke­rung aus denn die Räu­ber und Die­be sind be­waff­net, ma­chen auch rück­sichts­los von der Schuss­waf­fe Gebrauch. Al­lein am Sonn­tag kam es in der Pro­vinz Pu­er­to Pla­ta zu zwei Mor­den. Das ers­te Opfer ist Ri­cardo Pi­chardo Re­mi­gio (43 Jah­re alt) aus Ca­ba­re­te. Er war mit sei­nem Mo­tor­rad im Sek­tor Cal­le­jon de la Lo­ma un­ter­wegs, wur­de von Un­be­kann­ten ins­ge­samt 4x ge­trof­fen als die­se das Feu­er auf ihn er­öff­ne­ten. Pi­chardo Re­mi­gio hat­te of­fen­sicht­lich Fein­de denn in der Wo­che zu­vor war er be­reits Opfer ei­ner Ge­walt­tat ge­gen ihn. In Pu­er­to Pla­ta wur­de San­dy Ra­fael San­ta­na (a­lias El Ca­con) im Sek­tor Los Bor­das ge­tö­tet. Mit Knüppeln und Stöcken hat­te man den Mann ein­fach er­sch­la­gen. Die Po­li­zei äu­ßert sich nicht, inof­fi­ziell be­rich­ten Zeu­gen dass San­ta­na von ei­ner Meu­te ver­folgt wur­de, un­ter ih­nen sogar 2 Kin­der. Zu­erst be­rich­te­te die Po­li­zei hier von ei­nem Opfer ei­nes Ver­kehrs­un­falls. Nach­dem der ge­richts­me­di­zi­ni­sche Be­richt vorlag und die­ser von sch­we­ren Sch­la­geinwir­kun­gen am Kör­per und Kopf des Opfers durch Stöcke be­rich­te­te wur­de die To­de­sur­sa­che im Po­li­zei­be­richt geän­dert. Er­mitt­lun­gen sind je­doch wei­ter Fehlan­zei­ge. Die von der Re­gie­rung groß ver­kün­de­te „städ­ti­sche Si­cher­heit“ gibt es nicht, we­der in Pu­er­to Pla­ta noch in an­de­ren Tei­len der Do­mi­ni­ka­ni­schen Re­pub­lik.  (fj)


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Reportagen & Kommentare
...von Lesern des DomRep-Magazins


RECHT WIRD DURCH PARTEIFARBEN DEFINIERT

Geständiger Mörder von der Justiz auf freien Fuß gelassen

Man möch­te es sich nicht vor­stel­len: je­mand aus der Fa­mi­lie wird we­gen ei­ner Nich­tig­keit um­ge­bracht. Oder et­was deut­li­cher: weil er der fal­schen Par­tei an­ge­hörte. Was wür­de man wol­len? Die Ei­nen si­cher­lich ru­fen nach dem Kopf des Mör­ders. Ande­re wür­den sich schon mit dem Recht zufrie­den ge­ben wenn man den Mör­der er­greift und sei­ner ge­rech­ten (?) Haft­stra­fe zu­führt. Mord mit Hin­rich­tung zu be­stra­fen ist welt­weit umstrit­ten, so­lan­ge nie­mand selb­st be­trof­fen ist lässt sich Hu­ma­ni­tät ein­fach pre­di­gen. Doch wie fühlt man sich wenn die Jus­tiz den Mör­der ein­fach wie­der frei lässt, nach nur ei­nem Jahr Haft­stra­fe? Gibt es nicht? Doch, in der Do­mi­ni­ka­ni­schen Re­pub­lik ist Vie­les mög­lich, vor al­lem wenn man die rich­ti­ge Par­tei­far­be ge­wählt hat!  (...weiterlesen nur für Abonennten)

GROSSE ANKÜNDIGUNGEN, SCHNELLE TATEN, HEISSE LUFT

Dominikanische Republik, die Heimat der Scheinheiligkeit

In den letz­ten Ta­gen las man viel von Ak­tio­nen ge­gen die Pro­sti­tu­tion. Die Ge­ne­ral­staats­an­walt­schaft will Frei­er in­haftie­ren las­sen, sie müs­sen da­mit rech­nen we­gen Kup­pe­lei an­ge­zeigt zu wer­den. Da­mit wird je­der Frei­er ak­tenkun­dig bei der Po­li­zei, hat ei­nen Eintrag in sei­ner Ak­te. Die­se Drohun­gen gel­ten erst ein­mal in den Städ­ten San­tia­go und San­to Do­min­go, an den be­kann­ten Plät­zen wo sich der Stra­ßenstrich aus­brei­tet (wir be­rich­te­ten). Eben­falls kam ei­ne Drohung vom Tou­ris­mus in Pu­er­to Pla­ta, in So­súa soll auf­ge­räumt wer­den.  (...weiterlesen nur für Abonennten)

STARK UMWELTSCHÄDIGENDES VERHALTEN BEI DEN EIGENEN LANDSLEUTEN BEOBACHTET

Umweltministerium soll künftig dominikanische Touristen kontrollieren

Das be­rühmte Zi­tat von Chris­toph Ko­lum­bus „Das Schöns­te was Got­tes Au­ge je ge­se­hen hat“ (Ko­lum­bus bei der Be­ge­hung der In­sel His­pa­nio­la) stimmt heu­te schon lan­ge nicht mehr. Wäh­rend in­ter­na­tio­na­le Tou­ris­ten noch im­mer über­wäl­tigt sind von Traumsträn­den und Bergpa­no­ra­ma, so fal­len die Bli­cke auch auf den Bo­den. Im Rinnstein, in Bä­chen und Flüs­sen, vor al­lem aber auch an Strän­den türmt sich der Müll.  (...weiterlesen nur für Abonennten)

HEIDENTUM ODER KATHOLIZISMUS?

Vom religiösen Osterfest zum Saufgelage – oder: zum Teufel mit der Tradition

Ostern ist ne­ben Weih­nach­ten das be­deu­tend­ste Fest der katho­li­schen Kir­che. Die Do­mi­ni­ka­ni­sche Re­pub­lik hat laut Sta­tis­tik 95% der Be­völ­ke­rung die Katho­li­zis­mus als ih­re Re­li­gion an­ge­ben. Wer durch das Land reist wird auch im nor­ma­len Sprach­ge­brauch im­mer wie­der auf „Gott“ sto­ßen. „Dios de ben­di­ga“, „Cuan­do dios qu­ie­res“ und vie­le wei­te­re Floskeln sind aus dem alltäg­li­chen Sprach­ge­brauch nicht wegzu­den­ken.  (...weiterlesen nur für Abonennten)
 

 Puerto Plata

Verwesten Leichnam in Puerto Plata gefunden

Der Ge­ruch von Ver­we­sung strömte durch die Luft. So wur­den Pas­san­ten auf den Leich­nam von Jo­se Adolfo So­sa (a­lias Jo­vi­to, 44 Jah­re) auf­merk­sam. Sei­ne sterb­li­chen Über­res­te la­gen nach Schät­zung des Ge­richts­me­di­zi­ners be­reits seit 3-4 Ta­gen un­ter der Pu­en­te Se­co an der Ave­ni­da Ma­no­lo Ta­va­res Justo. Bis­her konn­te noch nicht ge­klärt wer­den ob der To­te an ei­ner Krank­heit ver­stor­ben ist oder durch ei­ne kri­mi­nel­le Hand­lung. Ei­ne ge­richts­me­di­zi­ni­sche Un­ter­such­ung soll Klarheit schaf­fen.


 Santiago

OMEGA frei – gegen 11 Konzerte

Anto­nio Pe­ter de la Ro­sa (Künst­ler­na­me OMEGA) ist wie­der in Frei­heit. Das Ge­richt hat­te ihn zur Zah­lung von 3 Mil­lio­nen RD$ an den Un­ter­neh­mer Edwin Liria­no ver­ur­teilt. Mehr als 900.000 RD$ an Ga­ge hat­te der Sän­ger kas­siert, doch die ver­ein­bar­ten 2 Kon­zert­ter­mi­ne hielt er nicht ein. OMEGA zog es vor in­haftiert zu blei­ben an­stel­le zu zah­len. Nun die Kehrtwen­de. Der Sän­ger ei­nig­te sich er­neut mit dem Un­ter­neh­mer. OMEGA ist nun in Frei­heit muss je­doch 11 Fes­te zu­guns­ten von Liria­no ver­wirk­li­chen. Die Frei­las­sung wur­de von den Fans beju­belt, schon in den kom­men­den Ta­gen sol­len 2 Kon­zer­te stei­gen.


 Santo Domingo

Regen am Wochenende, 4 Provinzen mit Alarmstufe grün

ONAMET, das na­tio­na­le me­teo­ro­lo­gi­sche In­sti­tut der Do­mi­ni­ka­ni­schen Re­pub­lik mel­det auch über das kom­men­de Wo­chen­en­de hin­aus Re­gen­fäl­le. Süd­lich der Zen­tral­kor­dil­lie­ren ist mit Ge­wit­tern zu rech­nen, so­wie im Ci­bao und der Grenz­re­gion zu Ha­i­ti. Am Frei­tag gibt es kaum Be­wölkung, nur in La Ro­ma­na, La Al­ta­gra­cia und der Re­gion um Na­gua. Hier kön­nen auch im Lau­fe des Ta­ges im­mer wie­der Schau­er auf­tre­ten. Am Sams­tag und Sonn­tag gibt es Schau­er fast lan­des­weit, be­glei­tet von Ge­wit­tern. Alarm­stu­fe Grün hat das COE für El Seibo, Ha­to Mayor, San Pe­dro de Ma­co­ris und Mon­se­ñor Nouel aus­ge­ru­fen. Über­sch­wem­mun­gen dro­hen in der Nä­he von Bä­chen, Flüs­sen und Ka­nä­len.


 PERSONALITY

Zoe Saldana

 
sch­ließt nicht aus ei­ne Lesbe zu wer­den und in Zu­kunft ih­re Kin­der mit ei­ner Frau ge­mein­sam auf­zu­zu­ie­hen. Die 34jäh­ri­ge do­mi­ni­ka­ni­sche Schau­spiel­e­rin hat­te sich Ende 2011 von ih­rem lang­jäh­ri­gen Freund ge­trennt, seit­her wur­de sie nicht mehr an der Sei­te ei­nes Man­nes ge­se­hen. Als Schau­spiel­e­rin mach­te sie Kar­rie­re, vor al­lem im Block­bu­ster „Ava­tar“ er­reich­te sie welt­wei­ten Ruhm. Auch in „Star Treck“ oder „Co­lum­bia­na“ hat­te sie Haupt­rol­len in­ne. Im US-Ma­ga­zin „Allu­re“ po­sier­te sie erst­ma­lig nackt und über­rasch­te im In­ter­view mit ih­rer Vor­stel­lung zur Ho­mo­sexua­li­tät.
 

Oscar de la Renta

 
kri­ti­siert den Mo­de-Stil der ame­ri­ka­ni­schen First Lady Mi­chel­le Oba­ma. Der do­mi­ni­ka­ni­sche De­sig­ner Oscar de la Ren­ta ge­nießt ei­nen Weltruf, war sogar bis 2009 ei­ner der be­ra­ten­den De­sig­ner im Wei­ßen Haus. Ist er nur be­lei­digt, dass sei­ne Stilkennt­nis­se we­nig ge­fragt sind oder ist sei­ne Kri­tik be­rechtigt? Stein des An­sto­ßes ist ein Pul­lo­ver den Mi­chel­le bei dem Be­such der eng­li­schen Kö­ni­gin im Buckingham-Pa­la­ce trug. Für den Mo­de­zar ein Stilbruch der sei­ne Kri­tik un­terst­reicht mit dem Hin­weis auf das Pro­to­koll: bei sol­chen Staats­be­su­chen ge­ziemt es sich nicht ei­nen Pul­lo­ver zu tra­gen. De la Ren­ta klei­de­te zu­vor Dol­len Betty Ford, Lau­ra Bush und Hil­lary Clin­ton ein. Doch der Do­mi­ni­ka­ner tröstet sich. „Mo­de be­steht nicht da­rin die First Lady ein­zuklei­den son­dern al­le Frau­en“, so de la Ren­ta in sei­ner Kri­tik.
 

La Nueva Escuela

 
Die do­mi­ni­ka­ni­sche Mu­sikgrup­pe star­tet ih­re ers­te Welt­tour­nee. Die Ver­tre­ter des Mu­sik­gen­res „Urba­ne Mu­sik“ wer­den in den USA star­ten und Auf­trit­te in New Jer­sey, Boston, Lawren­ce, Con­necticut, Phi­la­delphia und wei­te­ren Städ­ten ha­ben. Da­nach hat die Grup­pe künst­le­ri­sche Ver­pf­lich­tun­gen in der Hei­mat (Do­mi­ni­ka­ni­sche Re­pub­lik), dann geht es im April und Mai auf ei­ne in­ter­na­tio­na­le Tour durch Eu­ro­pa. Deutsch­land, Hol­land, Ita­lien und Spa­nien ste­hen auf der Lis­te. Dann geht es noch nach Pu­er­to Ri­co und im No­vem­ber nach Chi­le.
 

Amelia Vega

 
die eins­ti­ge Schön­heits­kö­ni­gin der Dom­Rep wech­selt die Showbüh­ne. Seit 1,5 Jah­ren ist die ehe­ma­li­ge "Miss Uni­ver­sum" mit dem be­rühmten US-Bas­ketbal­ler Al Horford ver­hei­ra­tet und führt seitdem ein tol­les Le­ben in Atlan­ta. Ihr Onkel ist kein ge­rin­ge­rer als Juan Luis Gu­er­ra, kaum ein do­mi­ni­ka­ni­scher Sän­ger dürf­te mehr Aus­zeich­nun­gen und Prä­mien ha­ben. Ame­lia Ve­ga will in Atlan­ta ein Ge­schäft füh­ren wie sie es schon in Mia­mi hat, aber auch an ih­ren Mann den­ken und den Haus­halt füh­ren. Sie hat aber auch schon zahl­rei­che Song­texte, christ­li­che Mu­sik. Nach ers­ten Pro­ben soll jetzt ihr ers­ten Album ent­ste­hen - Stilrich­tung „Mu­si­ca Cris­tia­na“...
 

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