Umweltzerstörung gilt jetzt als Terrorismus
Dominikanische Republik · 02.09.2026 · tpj

Militär und Umweltbehörden gehen bereits gemeinsam gegen Umweltdelikte in den Nationalparks des Landes vor.
Präsident Luis Abinader verschärft den Kampf gegen Umweltdelikte in Nationalparks und Schutzgebieten. Mit dem Dekret 615-26 werden jetzt schwere Umweltvergehen als „Umweltterrorismus“ eingestuft. Gemeint sind mutwillige Zerstörungen von geschützten Ökosystemen, etwa durch Brandstiftung oder die absichtliche Zerstörung von Naturflächen. Für „Terrorismo medioambiental“ drohen in schweren Fällen 20 bis 30 Jahre Haft. Die Regelung gilt für Dominikaner und Ausländer gleichermaßen.