Karibische Inseln planen Legalisierung von Marihuana
San Juan, 16.09.2013 – (si) – Dominikanische Republik

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Karibische Inseln planen Legalisierung von MarihuanaSan Juan, 16.09.2013 – (si) – Dominikanische Republik ![]() Während die Dominikanische Republik zu diesem Thema noch eine ablehnende Haltung einnimmt, planen andere Inseln der Karibik den Konsum und Besitz von Marihuana für den Privatgbrauch zu legalisieren. Allen voran steht Nachbarland Puerto Rico, wo nun im Senat eine Studie über die Auswirkungen dieser Maßnahme begonnen wird. Innerhalb weniger Wochen entbrannte in Puerto Rico zu diesem Thema eine heiße Debatte, die jedoch von lokaler Prominenz und Politikern positiv unterstützt wird. Neben dem Argument, dass die Kriminalisierung des Konsums die Karriere von Tausenden Studenten zerstört habe, stehen vorallem die Reduzierung der Kosten für Polizei, Justiz und Strafvollzug im Mittelpunkt der Studie, aber auch mögliche Einnamequellen in Form von Steuern durch den legalen Verkauf. Neben Puerto Rico beteiligen sich auch Santa Lucia, Antigua und Barbuda, Bahamas, Barbados, Belize, Dominica, Granada, Guyana, Haiti, Montserrat, St. Kitts und Nevis, St. Vincent, die Grenadinen, Suriname, Trinidad und Tobago und Jamaika als Mitgliedsstaaten der karibischen Gemeinschaft (CARICOM) an dem Legalisierungsprojekt. In den USA ist in Colorado und Washington der Konsum zu therapeutischen Zwecken bereits legalisiert worden, ebenso darf Marihuana in Ländern wie Argentinien, Australien, Belgien, Kanada, Chile, Ägypten, Holland, Mexiko, Portugal und Uruguay in kleinen Mengen für den Privatgebrauch konsumiert werden.
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