19. JAHRGANG - AUSGABE VOM 27. APRIL 2017
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GOLD - SILBER - BRONZE
 

Medaillenregen für dominikanische Sportler bei den Special Olympics

Panama, 27.04.2017  –  (si)

Die do­mi­ni­ka­ni­schen Athle­ten mit geis­ti­ger Be­hin­de­rung wa­ren be­reits mit gro­ßen Erwar­tun­gen zu den Spe­cial Olym­pics nach Pa­na­ma auf­ge­bro­chen. Mit 26 Me­dail­len wur­de das Team bis­lang auch be­lohnt, da­von acht Goldme­dail­len. Be­son­ders her­ausra­gend wa­ren da­bei die Teil­neh­mer an der Dis­ziplin Sch­wim­men, wo gleich zwei Goldme­dail­len, ei­ne Sil­ber- und ei­ne Bron­ze­me­dail­le ge­won­nen wur­den. Wei­te­re Me­dail­len gab es un­ter an­de­rem beim Bowling und der rhyth­mi­schen Sport­gymnas­tik. Im Ge­gen­satz zu den Pa­ra­lym­pics, an de­nen Men­schen mit kör­per­li­cher Be­hin­de­rung teil­neh­men, sind die Sport­ler der Spe­cial Olym­pics geis­tig- und/­o­der mehr­fach­be­hin­dert. Die Or­ga­ni­sa­tion ist vom olym­pi­schen Ko­mi­tee an­er­kannt.

FAST-FOOD-KETTEN SUCHEN DIALOG

Wegfall der Trinkgeldsteuer kürzt Einnahmen der Angestellen

Santo Domingo, 27.04.2017  –  (wk)

Die Ver­ei­ni­gung der Schnell­res­tau­rants, kurz ADECOR, sucht nach den zahl­rei­chen Strei­tig­kei­ten mit Ver­brau­chern um das be­rech­ne­te Trink­geld bei Mit­nah­me­ge­rich­ten (wir be­rich­te­ten) den Dia­log mit der Ver­brau­cher­schutz­or­ga­ni­sa­tion "Pro con­su­mi­dor". Es wird da­rauf hin­ge­wie­sen, dass die er­ho­be­ne Steu­er (10% des Me­nü­prei­ses) aus­schließ­lich den An­ge­stell­ten zu­gu­te kom­me. Der Weg­fall der Steu­er bei Ge­rich­ten zum Mitneh­men sei ein­her­ge­hend mit ei­nen Ge­halts­ein­schnitt bei den An­ge­stell­ten. "Man sei da­her ak­tiv be­müht, ei­nen Dia­log mit dem Ar­beits­mi­nis­te­rium und der Ver­brau­cher­schutz­be­hör­de zu be­kom­men", heißt es eins­timmig sei­tens der Fast-Food-Ket­ten. Die ADECOR-Ver­lautba­rung wur­de von mehr als zwan­zig nam­haf­ten Un­ter­neh­men un­ter­zeich­net.

MODERNER TRANSPORT

Seilbahn Santo Domingo macht Fortschritte

Santo Domingo, 27.04.2017  –  (wk)

Das Pro­jekt der Seil­bahn von San­to Do­min­go ist bis­her ein­zi­gar­tig in der Do­mi­ni­ka­ni­schen Re­pub­lik. Es er­laubt ei­nen Trans­port von mehr als 300.000 Per­so­nen in 30 Stadt­vier­teln. 100% der elek­tro­ni­schen Tei­le sind be­reits her­ge­stellt, 60% be­reits an­ge­lie­fert. Mo­men­tan ar­bei­tet man an der Sta­tion Gua­ley und führt da­nach die Ka­bel bis zum Bar­rio "Los Tres Brazos". Vor 15 Mo­na­ten hat man mit dem Bau des Pro­jek­tes be­gon­nen, wel­ches ins­ge­samt 36 Tür­me und Säu­len hat an de­nen die Ka­bel für die Gon­deln be­fes­tigt sind. 20 sind be­reits fer­tig ge­stellt. Drei Mil­liar­den RD$ sind ver­an­schlagt für die fünf Ki­lo­me­ter lan­ge Stre­cke (Gua­ley bis Av. Charles de Gaulle). 200 Ka­bi­nen, spe­ziell für das tro­pi­sche Kli­ma ge­baut, wer­den die Pas­sa­gie­re trans­por­tie­ren.

SCHULDENLAST

Volkswirtschaftler besorgt wegen hoher Staatsschulden

Santo Domingo, 27.04.2017  –  (wk)

Die Staats­schul­den der Do­mi­ni­ka­ni­schen Re­pub­lik sind An­lass für gro­ße Be­sorgnis bei Volkswirt­schaft­lern der Fir­ma De­loit­te. 2016 schloss man mit ei­ner öf­fent­li­chen Schuld die 48 % des BIP be­trug, die Ten­denz ist wei­ter stei­gend. Laut Nas­sim Ale­ma­ny von De­loit­te ist nicht der Pro­zentsatz das Ent­schei­den­de, ob die­ser bei 47, 48, 50 oder 60 % liegt ist we­ni­ger von Be­deu­tung. Es ist nur ein In­di­ka­tor der den Druck auf den Staat ausübt. Wich­ti­ger ist der Cashflow des Staa­tes, kann er ge­nug ein­neh­men um die Schul­den zu be­glei­chen­? Al­lein 20 RD$ von 100 RD$ die der Staat ein­nimmt, sind zur Zins­tilgung, da­mit sind noch kei­ne Schul­den zu­rück­be­zahlt. Dem­nach sind 20% der Staatsein­nah­men nur da­zu da um Z­in­sen zu be­glei­chen.

PANORAMA

CASTING FÜR NEUE TV-DOKU

Liebe im Ausland? - Heirat in Deutschland

Nir­gend­wo fällt das Flir­ten leich­ter als im Ur­laub un­ter Pal­men. So manch hei­ßer Ur­laubs­flirt wird zur gro­ßen Lie­be und lan­det er­war­tungsvoll vor dem Traual­tar. Die deut­sche TV-Pro­duk­tions­fir­ma War­ner Bros. will nun Paa­re mit eben die­ser Ge­schich­te für das deut­sche Fernse­hen auf ih­rem Weg zum Traual­ter be­glei­ten. Schon in die­sem Jahr soll welt­weit gedreht wer­den, wenn sich Deut­sche und ih­re aus­län­di­schen Part­ner auf das Ja-Wort vor­be­rei­ten, auch Hei­rats­wil­li­ge aus der Do­mi­ni­ka­ni­schen Re­pub­lik kön­nen da­bei sein.

SCHULDENLAST

Volkswirtschaftler besorgt wegen hoher Staatsschulden

Santo Domingo, 27.04.2017

Die Staats­schul­den der Do­mi­ni­ka­ni­schen Re­pub­lik sind An­lass für gro­ße Be­sorgnis bei Volkswirt­schaft­lern der Fir­ma De­loit­te. 2016 schloss man mit ei­ner öf­fent­li­chen Schuld die 48 % des BIP be­trug, die Ten­denz ist wei­ter stei­gend. Laut Nas­sim Ale­ma­ny von De­loit­te ist nicht der Pro­zentsatz das Ent­schei­den­de, ob die­ser bei 47, 48, 50 oder 60 % liegt ist we­ni­ger von Be­deu­tung. Es ist nur ein In­di­ka­tor der den Druck auf den Staat ausübt. Wich­ti­ger ist der Cashflow des Staa­tes, kann er ge­nug ein­neh­men um die Schul­den zu be­glei­chen­? Al­lein 20 RD$ von 100 RD$ die der Staat ein­nimmt, sind zur Zins­tilgung, da­mit sind noch kei­ne Schul­den zu­rück­be­zahlt. Dem­nach sind 20% der Staatsein­nah­men nur da­zu da um Z­in­sen zu be­glei­chen.  (wk)

CONTAINER AUS PANAMA

Schmuggelware im Wert von 50 Millionen Pesos sichergestellt

Santo Domingo, 27.04.2017

Die Zoll­be­hör­de ent­deck­te bei der Kon­trol­le ei­nes Con­tai­ners Sch­muggel­wa­re im Wert von min­des­tens 50 Mil­lio­nen Pe­sos. In 41 ge­tarn­ten Kis­ten be­fan­den sich un­ter an­de­rem Whiskeys der Mar­ken "Bucha­nans" und "Old Parr" in 34 wei­te­ren Kar­tons fan­den die Kon­trol­leu­re 20.000 Zi­ga­ret­ten. In der Zol­ler­klä­rung wa­ren un­ter­des­sen ver­schie­de­ne Stof­fe als Wa­ren an­ge­ge­ben. Die Ent­deck­ung wur­de im Ha­fen Hai­na Orien­tal ge­macht, von dort aus be­gin­nen nun die Er­mitt­lun­gen ge­gen die bis­lang noch un­be­kann­ten Sch­muggler.  (si)

UNWETTER HÄLT AN

Wetterdienst meldet weiterhin Regen

Santo Domingo, 26.04.2017

In wei­ten Tei­len des Lan­des kommt es nach wie vor zu hef­ti­gen Re­gen­fäl­len. Hoch­was­ser und Über­flu­tun­gen sor­gen da­für, dass noch im­mer 25 Pro­vin­zen in Alarm­re­gio­nen ein­ge­ord­net wur­den. Bis­her muss­ten schät­zungs­wei­se 17.500 Per­so­nen eva­ku­iert wer­den, 3.438 Häu­ser wur­den be­schä­digt, 75 Ge­mein­den sind von der Au­ßen­welt ab­ge­schnit­ten. Den Pro­gno­sen nach wird sich das ak­tu­­el­le Wet­ter­tief, das fast sta­tio­när über der In­sel liegt, noch für wei­te­re 24 bis 48 Stun­den hal­ten - ins­be­son­de­re ent­lang des Nord­küs­te.  (wk)

REPORTAGEN

RESTAURANT-TEST / FRÜHSTÜCKSREPORT

Frühstücken in Sosúa - die Hohe Kunst des Einfachen

So­súa hat sich über die Jah­re hin­weg zum Ur­laubsort für In­di­vi­dual­tou­ris­ten ent­wi­ckelt. Unzäh­li­ge klei­ne Ho­tels und Pen­sio­nen bie­ten Zim­mer mit Über­nach­tungs­prei­sen von 20 bis 60 Eu­ro an - Früh­stück ist al­ler­dings nicht im­mer in­klu­si­ve. Die Aus­wahl an klei­ne­ren Ca­fe's und Res­tau­rants, die ein Früh­stück für Je­der­mann an­bie­ten, ist ent­sprech­en­d groß. Die Preise lie­gen mit plus/­mi­nus 200 Pe­sos (ca. vier Eu­ro) fast über­all gleich, in der Qua­li­tät, Fri­sche und Sau­ber­keit gibt es hin­ge­gen gra­vie­ren­de Un­ter­schie­de, ge­nauso beim Ser­vi­ce von wirk­lich freund­lich bis hin zu un­auf­merk­sam, er­mü­dend lang­sam oder ge­fühlt ge­nervten Be­die­nun­gen. Unse­re Re­dak­tion hat acht Res­tau­rants ge­tes­tet... ...weiterlesen...weiterlesen

DIE ZEITEN ÄNDERN SICH - ES WIRD SCHÖN UND GEORDNET...

Sosúa - die "Ballermann-Meile der Karibik" will sich neu erfinden

Son­ne, Sex und Sau­fen - bis­lang galt So­súa kaum als Rei­se­ziel an­spruch­svoll­er Tou­ris­ten. Doch die "Bal­ler­mann-Mei­le der Ka­ri­bik" will sich neu er­fin­den - mit ei­nem Ima­ge­wan­del. Gut 20 Jah­re wur­de dis­ku­tiert, wie sich aus So­súa ei­ne stilvolle Tou­ris­musmei­le ma­chen lässt - nun kommt Be­we­gung in die Sa­che. ...weiterlesen...weiterlesen

REISEBERICHT - VERSTECKTE SCHÄTZE

Die Ruinen von Engombe

Im Stadtbe­zirk San­to Do­min­go West, nur rund 500m vor der Maut­stel­le Rich­tung San Cris­to­bal an der Au­to­pis­ta 6 de No­viembre be­fin­det sich ganz ver­steckt die klei­ne Ge­mein­de Engom­be. Nur we­ni­ge Ein­hei­mi­sche wis­sen um die his­to­ri­schen Schät­ze, die sich in den Hü­geln die­ser Ge­mein­de ver­ber­gen, umso we­ni­ger ist der Ort bei Tou­ris­ten be­kannt. ...weiterlesen...weiterlesen

LEUTE

Liro Shaq

woll­te 2014 kei­ne Te­le­fonkar­ten mehr ver­kau­fen - wech­sel­te in das Mu­sik-Bu­si­ness. Vom Ver­käu­fer zum Sän­ger, der Durch­bruch hat ge­dau­ert. Urba­ne Mu­sik, doch die Er­fol­ge blie­ben aus. Jetzt hat sich das geän­dert. Mit "Da­le un botón" ge­lang der Durch­bruch. Der Hit wird nicht nur in der Do­mi­ni­ka­ni­schen Re­pub­lik in den Top-Lis­ten ge­führt, son­dern auch in Ko­lum­bien, Chi­le, Argen­ti­nien und Ecua­dor. https:/­/­www.you­tu­be.com/­watch?v=iA62zkIP2PQ

lberto Despra-del

wur­de als neu­er Bot­schaf­ter der Do­mi­ni­ka­ni­schen Re­pub­lik für Ha­i­ti de­signiert. Der PRD-Po­li­ti­ker gilt als Exper­te für hai­tia­ni­schen The­men und hat­te die Po­si­tion be­reits un­ter der Re­gie­rung von Ex-Prä­si­den­ten Hi­póli­to Mejía in­ne. Despra­del gilt als en­ger Ver­trau­ter von Au­ßen­mi­nis­ter Mi­guel Var­gas Maldo­na­do.

Mon-señor Francis-co Ozoria

Bischof der katho­li­schen Kir­che von San­to Do­min­go, sieht in sei­ner Oster­re­de das Land von ei­ner "Kul­tur des To­des" be­droht. Übe­rall sei Ge­walt, Kri­mi­na­li­tät, Kor­rup­tion und Straflo­sig­keit zu se­hen und zu spü­ren. Er rief al­le Men­schen auf, nicht ih­ren Glau­ben zu ver­lie­ren son­dern wie einst Je­sus Chris­tus auf­zu­ste­hen und die Din­ge an­zupacken. "Das Volk ha­be das letz­te Wort, al­le Pro­ble­me sei­en lösbar", so sei­ne Bot­schaft.

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ausgewählt von Adela, Santo Domingo
Playlist vom 24.04.2017

1. Que vida
Wason Brazoban

2. Me cambiaste la vida
Negros

3. Enamorado estoy
Tono Rosario

4. DOMINICANO SOY
FERNANDO VILLALONA

5. Mi Tierra
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