Joheirry Mola ist neue „Miss World“
Nha Trang (Vietnam), 06.09.2026 – (tpj) – Dominikanische Republik

Tausende Dominikaner verfolgten die Wahl live bei Telesistema (Kanal 11), als sich gestern Joheirry Mola im vietnamesischen Nha Trang gegen insgesamt 110 Konkurrentinnen aus aller Welt durchsetzte und zum zweiten Mal in der Geschichte der Miss-World-Wahl die Krone in die DomRep holte. Jubel pur – schöner hätte es kaum sein können! Zweite wurde Elisabeth Reynés aus Spanien, den dritten Platz belegte Taanusiya Chetty aus Malaysia.
Dabei hatte sie sich bereits während des Wettbewerbs einen Namen gemacht. Mit dem Sieg beim „Top Model“-Wettbewerb für Amerika und die Karibik sicherte sie sich vorzeitig einen Platz unter den besten 40 Kandidatinnen und kämpfte sich anschließend bis ins Finale.
Joheirry Mola wurde in New York geboren und zog im Alter von sechs Jahren mit ihrer Familie nach Santo Domingo. Schon früh stand sie auf der Bühne: Mit 16 Jahren vertrat sie die Dominikanische Republik bei Miss Teen Américas in El Salvador und wurde dort zur „Princesa de las Américas“ gekürt. Damit begann ihre internationale Laufbahn bei Schönheitswettbewerben.
- WERBUNG -
Doch Mola machte nicht nur als Model Karriere. Sie studierte an der Universidad Iberoamericana (UNIBE) in Santo Domingo Betriebswirtschaft und Unternehmensführung und arbeitete als Lehrerin für Literatur und Sozialkunde auf Englisch und als Korrespondentin für „Ventana a Quisqueya“ von Univision New York. Außerdem gründete sie das Sozialprojekt „Voices of Tomorrow“, das Kindern und Jugendlichen aus benachteiligten Familien den Zugang zu Englischunterricht erleichtern soll. Genau dieses Thema stellte sie auch im Finale in den Mittelpunkt: Englisch könne Kindern Türen zu besseren Bildungs- und Zukunftschancen öffnen – eine Botschaft, mit der sie auch die Jury überzeugte.
Für die Dominikanische Republik ist der Sieg historisch. 1982 hatte Mariasela Alvarez als erste Dominikanerin den Titel „Miss World“ gewonnen. Seitdem blieb die Krone 44 Jahre lang außer Reichweite. Entsprechend emotional reagierte Alvarez auf ihre Nachfolgerin. Unter Tränen schrieb sie nach der Entscheidung: „Ich wollte nicht sterben, ohne das noch zu erleben“.
