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UMWELT

Erosionen zerstören den Strand bei Punta Cana

Punta Cana, 23.06.2017  –  ein Beitrag von Silke Singer  –  723 mal gelesen

Die beliebteste Urlaubsregion der Karibik, der Osten der Dominikanischen Republik, ist in Gefahr. Einst wegen der kilometerlangen Traumstrände berühmt geworden, sind genau diese nun bedroht. Vor allem Küstenabschnitte bei Uvero Alto und Cortecito, einem Teilabschnitt von Bávaro, sind bereits stark durch Erosionen beschädigt. Besonders stark sind die Erosionen am beliebten Strand „Arena Gorda".

Nach den neuesten Forschungen und Untersuchungen liegt die Ursache nicht nur am Absterben der Korallenriffe, die dieser Küste vorgelagert sind, es liegt vor allem an den Kaltfronten aus dem Atlantik. Diese aus dem Norden kommenden kalten Luftmassen tragen entscheidend zum Sandabbau bei, dieser ist nicht nur in Punta Cana sichtbar, auch in Juanillo bei Cap Cana werden die Strände immer schmaler. Die Forschungen und Studien wurden von Wissenschaftlern der Universitäten in Santo Domingo (UASD) und Puerto Rico durchgeführt.

Man prüfte und kontrollierte die Strände von Uvero Alto bis Juanillo. Dabei hat man Fotos verglichen aus den Jahren 1958, 1967, 1984, 2002, 2015 und 2016. Die vermehrt aus dem Norden kommenden Kaltfronten haben ein hohes Gewicht und drücken auf den Atlantik, lösen so einen höheren Wellengang aus. Der Aufschlag auf die Küsten im Osten der DomRep verursacht dann diese Erosionen. Teilweise erreichen die Wellen bereits Bauten am Strand, so die Strandkioske in Bávaro, manche Kokospalmen werden von den Wellen bereits an den Wurzeln freigespült.

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Die Zerstörung der Strände kann einen negativen Effekt für den Tourismus haben. Dieser Sektor ist das wichtigste Standbein in der Wirtschaft der Dominikanischen Republik, zwei Drittel aller Reisenden, welche zum Urlaub in die DomRep kommen, landen in Punta Cana, hier konzentrieren sich mehr als 40.000 Hotelzimmer die das Land im Angebot hat. Immer mehr Hotels entstehen hier, bestehende Hotels und Resorts erweitern ihre Zimmerkontingente, soweit dies möglich ist.