Carlos Everstz Fournier - einer der größten Mörder des Landes
Santo Domingo, 18.09.2017 – ein Beitrag von Achim Finkelde – 1.090 mal gelesen
Carlos wuchs mit drei Schwestern und einem Bruder auf, das Familienleben war geregelt und friedlich. In seiner Kindheit wurde er zum Spielkameraden von Radhames Trujillo, dem jüngsten Sohn des Diktators Rafael Trujillo, der das Land seit 1930 regierte.

Seine erste Aufgabe in der Schule war es, Mitschüler dazu zu bringen, sich vor dem System des Diktators zu verneigen und Infiltrationen durch Kommunisten zu melden. Bereits als Jugendlicher brachte Carlos vier Mitschüler ins Gefängnis.
Dann arbeitete er für die Ermittler bei der dominikanischen Luftwaffe, der „Gruppe A2". Hier erlebte er dann erstmals die Folterungen von politischen Gefangenen. Es wurde zur Gewohnheit, seinen Freund Radhames um Mitternacht zu begleiten. Dann ging der Diktatorensohn gern ins Gefängnis und lies Gefangene schlagen, nur zur Unterhaltung.
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Noch Schlimmer: Man brachte Gefangene auf die Landebahn des Flughafens, lies sie unter direkter Sonne so lange liegen bis sie starben. Andere wurde in ein Flugzeug (Typ A4) gesetzt, stieß die Häftlinge dann im Flug aus der Tür. Bei mehr als 58 Verbrechen mit hunderten Toten lag die Verantwortung laut Senator Casimiro Castro bei Carlos Everstz Fournier.
Berühmte Opfer waren Antonio de la Maza, Juan Tomás Díaz und der Senator Dario Gómez.
