Mangú - domikanisches Frühstück aus Kochbananen
Santo Domingo, 20.11.2017 – ein Beitrag von Silke Singer – 249 mal gelesen
Cornflakes, Marmeladenbrot, Rührei und Toast gehören meistens auf den europäischen Frühstückstisch, aber wie sieht es denn mit einem typischen dominikanischen Frühstück aus? Der Dominikaner mag es kräftig, so besteht ein typisches dominikanisches Frühstück aus Mangú, einem Brei, der aus Kochbananen, Maniokwurzeln oder Süsskartoffeln zubereitet werden kann, dazu Eier, frittierter Käse oder die landestypische Salami.
In unserem heutigem Rezept verwenden wir:
Kochbananen als Hauptzutat
etwas Salz
Olivenöl
rote Zwiebeln
etwas Obstessig
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2. ) Anschließend kochen wir die Kochbanane in Salzwasser, bis sie schön weich ist.
3. ) Danach nehmen wir sie aus dem Wasser und zerquetschen sie mit einer Gabel zu einem Brei.
4. ) Dann fehlen nur noch 4 Esslöffel Olivenöl oder Butter und eine halbe Tasse lauwarmes Wasser. Beides sorgfältig unterrühren bis ein weicher Pürree entstanden ist.
Zum Mangú werden gerne Essigzwiebeln gegessen,
die folgendermaßen zubereitet werden:
1. ) Eine rote Zwiebel schälen und in feine Scheiben schneiden, etwas Olivenül in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebel darin glasig braten.
2. ) Anschließend mit einem Esslöffel Obstessig erhitzen und nach Geschmack etwas Salz hinzufügen. Alternativ können die Zwiebeln auch zehn Minuten im Obstessig eingelegt und anschließend kurz im Öl angebraten werden.
3. Die Zwiebeln über dem Mangú servieren. Am besten dazu passt ein oder zwei Spiegeleier. Wem das „Mangú de Platano“ morgens noch zu schwer im Magen liegt, kann es als eine willkomene Alternative statt dem bekannten Kartoffelbrei zum Mittag- oder Abendessen reichen!
Eine kleine, wissenswerte Info zur Kochbanane: Sie enthält mehr als 20-mal mehr Vitamin A, dreimal mehr Vitamin C und das doppelte an Magnesium und Potassium als eine herkömmliche Banane. Sie enthält außerdem nur wenig Fett, ist cholesterinfrei und kalorienarm und eine hervorragende Ballaststoffquelle.

