„Zombies“ - in Haiti gibt es sie tatsächlich
Santo Domingo, 14.05.2017 – ein Beitrag von unserer Redaktion – 894 mal gelesen
Bei dem „Ritual der Zombifizierung“ werden Menschen vergiftet, erleben einen künstlichen Tod und werden nach ihrer Beerdigung wieder „zum Leben erweckt, um nach ihrer „Auferstehung“ vollkommen willenlos zu dienen. Der Franzose: „Das ganze Prozedere ist schlimmer als der Tod! “ Personen, die man in den Zustand eines „Zombies“ überführen will, werden meist unwissentlich mit dem Nervengift Tetrodotoxin, kurz „TTX“ (extrahiert aus Kugel- oder Igelfischen), in Kontakt gebracht. Oftmals werden hierfür „Vodoo-Verschworene bemüht, um das Gift in Form eines weißen Pulvers mit dem Opfer in Kontakt zu bringen.

Der Totgeglaubte wird sodann bei lebendigen, aber wehr- und regungslosen Körper beigesetzt und erlebt seine eigene Beerdigung bei vollem Bewusstsein. Selbst an der Trauerfeier teilnehmende Angehörige halten das Opfer aufgrund der Leblosigkeit für tot.
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Sobald der Körper reagiert, werden dem Opfer Psychopharmaka verabreicht, die den „Zombie“ willenlos machen. Sie werden verschleppt, an anderen Orten untergebracht, arbeiten auf Zuckerrohrplantagen oder als Hilfskräfte oder dienen als Sexsklavinnen. Niemand ahnt von ihrem Schicksal. Die „offiziell“ Toten erhalten von dubiosen, eingeweihten Anwälte neue Identitäten und Ausweise, um ihre wahre Personalie zu verschleiern. Niemand kommt auf die Idee, dass die „toxikologischen Zombies“ einst an anderen Orten lebten. ..
Das Buch von Philippe Charlier ist bei Amazon unter dem Titel „Les zombies: La vie au-delà de la mort“ erhältlich.
