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1979 - HURRIKAN DAVID

Dominikaner erinnern sich an Hurrikan „David“

Santo Domingo, 31.08.2017  ·  ein Beitrag von Silke Singer

1979 erlebte die Dominikanische Republik einen ihrer schlimmsten Momente. Am 31. August 1979 fegte der Kategorie-5-Hurrikan „David“ mit Windgeschwindigkeiten von 280 km/h über das Land und forderte mindesten 2.000 Todesopfer, teilweise wird sogar von mehr als 4.000 Toten gesprochen.

Mehr als 600.000 Personen verloren ihr Zuhause, ganz besonder schlimm getroffen wurden die Provinzen San Cristóbal, Baní, Azua, San Pedro de Macorís, Higüey, La Romana, El Seibo, Monte Plata und der Nationaldistrikt von Santo Domingo. Besonders fatale Auswirkungen hatte David, weil es in jener Zeit noch kein zuverlässiges Sturmwarnsystem in der Dominikanischen Republik gab und auch die Kommunikation vor allem auf dem Land schwierig war.

"Wir haben irgendwie gemerkt, dass da was kommt - aber nicht. welches Ausmaß es haben wird!", erinnert sich ein Landwirt.

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Allein auf dem landwirtschaftlichen Sektor entstand ein Schaden in Höhe von mindestens einer Milliarde US$ und brachte das Land damit in eine wirtschaftliche Krise, nur 380 Tage nach dem Amtsantritt des neuen Präsidenten Antonio Guzman Fernandez.

Heute verfügt die Dominikanische Republik über ein gutes Warnsystem in Zusammenarbeit mit dem US-amerikanischen Hurrikanzentrum, fast flächendeckende Kommunikation und auch die Rettungsorganismen sind wesentlich weiterentwickelt als noch 1979. Heute wird die Bevölkerung frühzeitig vor gefährlichen Wetterphänomenen gewarnt, allerdings werden diese Warnungen wegen ihrer Häufigkeit oft nicht mehr ernst genommen.