Mikrodrogenhandel und Jugendkriminalität
Santo Domingo, 24.11.2017 – ein Beitrag von Achim Finkelde – 960 mal gelesen
Seit zwei Jahrzehnten ist der Drogenkonsum in der Dominikanischen Republik trotz einer harten Gesetzeslage deutlich gestiegen, parallel dazu kletterte die Verbrechensrate bei Raub, Überfall, Entführungen und Mord. Nicht selten gelangen Drogensüchtige in die Prostitution, wobei sich nicht nur Frauen für sexuelle Dienste anbieten. Es drohen weitere Risiken, wie Geschlechtskrankheiten und Kinderschwangerschaften.
Was mit kleinen Delikten beginnt - selbst 8- bis 10-jährige Kinder sind im Drogengeschäft - endet oft im organisierten Verbrechen und Bandenkriminalität, welche sich gegenseitig bekämpfen und schwer bewaffnet ihre Drogenstützpunkte verteidigen.
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Die Drogenbosse rekrutieren gerne neue Verkäufer aus dem Kreis Arbeitsloser und Armer. Gerne sucht man auch Schüler, sie dienen als Lockvögel in Schulen und Universitäten. Menschen ohne Gewissen findet man schnell, entweder ist es die Not, oder das „Big Business“ was Menschen empfänglich macht, wenn es nicht gar die eigene Sucht ist und man diese finanzieren muss.
Grund zur Besorgnis ist gegeben, denn die Dealer und Schmuggler werden immer jünger, die Drogenbosse nutzen deren Alter, die Justiz ist hier machtlos.
