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EINE AUFPOLIERTE SEHENSWÜRDIGKEIT

Die Kolonialzone von Santo Domingo

Santo Domingo, 28.02.2018  –  ein Beitrag von Achim Finkelde  –  939 mal gelesen

Die Kolonialzone oder „Zona Colonial“ von Santo Domingo ist unumstritten die Attraktion der Hauptstadt. Sie ist ein UNESCO-Weltkulturerbe in dem man fast an der Stelle Spuren aus der Zeit von Christoph Kolumbus entdecken kann, eine Reichhaltigkeit an Kultur und Geschichte.

Fast jeder Tourist besucht den Columbus Park „Parque Colon", den „Altar de la Patria", die „Plaza España“ oder spaziert auf der einzigen Fußgängerzone der Karibik, dem „El Conde". Im Herzen der Kolonialstadt steht auch die erste Kathedrale Amerikas. Sie trägt den Namen „Santa Iglesia Catedral Basílica Nuestra Señora de la Encarcación o Anunciación, Primada de América“ und wurde zwischen 1510 und 1540 erbaut. Das 500 Jahre alte Gebäude im gotischen Stil ist auch heute der wichtigste Veranstaltungsort für offizielle Zeremonien und religiöse Feiern.

DomRep: Die Kolonialzone von Santo Domingo
Besonders beliebt als Fotomotiv ist der als „Alcazar de Colón“ bekannte Kolumbus-Palast, das Wohnhaus von Kolumbus Sohn Diego, der dort mit seiner Ehefrau María de Toledo, der Nichte des spanischen Königs, lebte. Der um 1512 errichtete Palast mit Stilelementen der Gotik und der Renaissance ist heute eines der beliebtesten Museen der Kolonialstadt.

Dank einer Finanzierung durch die Weltbank und der Interamerikanischen Entwicklungsbank wurde die „Zona Colonial“ für viele Millionen US-Dollar aufpoliert, Denkmäler und Häuser restauriert oder renoviert, elektrische Leitungen, TV- und Telefonkabel teils unter die Erde gelegt, um bei Besuchern der Altstadt einen guten Eindruck zu hinterlassen.

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Die neue, alte „Zona Colonial“ soll künftig Touristen aus allen touristischen Zonen des Landes für einen oder mehrere Tage anziehen, insbesondere setzt man aber auf die Kreuzfahrttouristen, die in Santo Domingo vor Anker gehen. Die renovierte Altstadt hat bei Kreuzfahrttouristen einen unglaublichen Zuwachs bewirkt.

Und mehr noch: Mehr als eine halbe Million ausländische Besucher und zehntausende Dominikaner besuchten eines oder gleich mehrere der zahlreichen Museen der Stadt. Inzwischen zählt man täglich rund 700 Touristen aus aller Welt, an Spitzentagen sogar über 800, die den einzigartigen Mix aus Kultur, Geschichte, Unterhaltung und Gastronomie der Kolonialzone inmitten der quirligen Hauptstadt erleben wollen.