Die Kolonialzone von Santo Domingo
Santo Domingo, 28.02.2018 – ein Beitrag von Achim Finkelde – 939 mal gelesen
Fast jeder Tourist besucht den Columbus Park „Parque Colon", den „Altar de la Patria", die „Plaza España“ oder spaziert auf der einzigen Fußgängerzone der Karibik, dem „El Conde". Im Herzen der Kolonialstadt steht auch die erste Kathedrale Amerikas. Sie trägt den Namen „Santa Iglesia Catedral Basílica Nuestra Señora de la Encarcación o Anunciación, Primada de América“ und wurde zwischen 1510 und 1540 erbaut. Das 500 Jahre alte Gebäude im gotischen Stil ist auch heute der wichtigste Veranstaltungsort für offizielle Zeremonien und religiöse Feiern.

Dank einer Finanzierung durch die Weltbank und der Interamerikanischen Entwicklungsbank wurde die „Zona Colonial“ für viele Millionen US-Dollar aufpoliert, Denkmäler und Häuser restauriert oder renoviert, elektrische Leitungen, TV- und Telefonkabel teils unter die Erde gelegt, um bei Besuchern der Altstadt einen guten Eindruck zu hinterlassen.
- WERBUNG -
Und mehr noch: Mehr als eine halbe Million ausländische Besucher und zehntausende Dominikaner besuchten eines oder gleich mehrere der zahlreichen Museen der Stadt. Inzwischen zählt man täglich rund 700 Touristen aus aller Welt, an Spitzentagen sogar über 800, die den einzigartigen Mix aus Kultur, Geschichte, Unterhaltung und Gastronomie der Kolonialzone inmitten der quirligen Hauptstadt erleben wollen.
